{"id":67574,"date":"2022-08-05T07:00:25","date_gmt":"2022-08-04T22:00:25","guid":{"rendered":"https:\/\/watv.org\/?post_type=bible_word&#038;p=67574"},"modified":"2022-07-22T15:13:52","modified_gmt":"2022-07-22T06:13:52","slug":"habits","status":"publish","type":"bible_word","link":"https:\/\/watv.org\/de\/bible_word\/habits\/","title":{"rendered":"Gute und schlechte Gewohnheiten"},"content":{"rendered":"<p>Die Leute sagen, dass eine Gewohntheit die zweite Natur ist. Jeder hat seine eigene Natur. Es sind jedoch ihre Gewohnheiten, die einen gro\u00dfen Einfluss auf sie aus\u00fcben.<\/p>\n<p>Wir haben alle gute und schlechte Angewohnheiten. Gute Gepflogenheiten sind hilfreich f\u00fcr un-ser Glaubensleben, aber schlechte sind Hindernisse f\u00fcr das Evangelium. Deshalb hat Gott uns gelehrt, fr\u00fchere Lebensweisen abzulegen und uns gute Gewohnheiten anzueignen, damit wir neugeboren in das Himmelreich kommen k\u00f6nnen. Lasst uns in der Bibel \u00fcber gute und schlechte Gewohnheiten nachdenken und all unsere ne-gativen Eigenarten loswerden, um uns einer geistlichen Neugeburt zu unterziehen.<\/p>\n<h3>Angewohnheit, Gottes Wort nicht zu gehorchen<\/h3>\n<p>Vor 3500 Jahren kamen die Israeliten aus \u00c4gypten heraus und zogen nach Kanaan. Unter ih-nen waren solche, die gewohnheitsm\u00e4\u00dfig murrten. Als die W\u00fcstenwanderung l\u00e4nger wurde, waren sie so hungrig, durstig und ersch\u00f6pft, dass sie immer wieder gegen Gott grollten und viele andere begannen, sich den Murrenden anzuschlie\u00dfen. Sogar nachdem Gott ihnen mit genug Trinkwasser und Nahrung versorgt hatte, m\u00e4kelten sie weiter herum und sagten, dass das jeden Tag das gleiche Essen ihnen zum Hals heraush\u00e4nge. Die meisten Juden kamen schlie\u00dflich in der W\u00fcste um, weil sie sich w\u00e4hrend ihrer 40-j\u00e4hrigen Wanderung durch die W\u00fcste zu beschweren pflegten.<\/p>\n<p>Gott zeigt uns durch das, was mit ihnen geschehen ist, in aller Deutlichkeit, welche Glaubens-gewohnheit wir bei der Wanderung durch die W\u00fcste in Richtung auf das geistliche Kanaan ha-ben sollten.<\/p>\n<blockquote class=\"bible\"><p>\nIch habe dir&#8217;s vorher gesagt, als es noch gut um dich stand; aber du sprachst: \u00bbIch will nicht h\u00f6ren.\u00ab So hast du es dein Lebtag getan, dass du meiner Stimme nicht gehorchtest.\n<small>Jer 22,21<\/small><\/p><\/blockquote>\n<p>Obwohl sie unter Gottes Schutz sicher waren, sagten sie, sie w\u00fcrden nicht auf Gott h\u00f6ren. Dann erwiderte Gott ihnen, es sei ihre Gewohnheit gewesen, ihm von Jugend an nicht zu ge-horchen. K\u00f6nnten sie denn da mit g\u00f6ttlicher Gnade und Barmherzigkeit rechnen? Nie und nimmer!<\/p>\n<p>Vom spirituellen Gesichtspunkt her betrachtet ist diese Erde ein Gef\u00e4ngnis, wo sich die S\u00fcnder des Himmels versammeln. Wenn sie versuchen, ihr Leben in vollen Z\u00fcgen zu genie\u00dfen und alles zu bekommen, was sie sich w\u00fcnschen, dann haben sie keine \u00fcblich reuevolle Einstellung eines Strafgefangenen in der Haftanstalt. Wir k\u00f6nnen nicht in unsere Urheimat im Himmelreich zur\u00fcckkehren, wenn wir noch der Macht der Angewohnheit unterliegen, zu murren und zu kla-gen, weil die Umst\u00e4nde uns nicht g\u00fcnstig sind.<\/p>\n<p>Machen wir uns Gedanken dar\u00fcber, ob wir nicht versucht haben, unseren Ungehorsam gegen-\u00fcber dem Allm\u00e4chtigen mit eigenen Gedanken zu rechtfertigen, zum Beispiel: \u00bbEs ist schon in Ordnung, das zu tun\u00ab, \u00bbDer andere hat es \u00fcbers Herz gebracht, aber es geschah nichts mit ihm\u00ab usw. Wenn wir etwas falsch machen, so f\u00fchlen wir zun\u00e4chst Gewissensbisse. Falls wir jedoch zum wiederholten Male Unrecht tun, gew\u00f6hnen wir uns allm\u00e4hlich an unrechtm\u00e4\u00dfige Handlungen, derer wir uns letzten Endes nicht bewusst werden. Wir m\u00fcssen uns unverz\u00fcglich entw\u00f6hnen, sich bei Gott zu beklagen und Widerstand gegen ihn zu leisten.<\/p>\n<h3>Die Gewohnheit, Gott zu verachten und ihn zu ehren<\/h3>\n<p>Die Bibel zeigt uns deutlich, wie wichtig unsere Gewohnheiten f\u00fcr unser Glaubensleben sind, und zwar anhand von kontrastierenden Personen, die in derselben Zeit gelebt haben.<\/p>\n<blockquote class=\"bible\"><p>\nAber die S\u00f6hne Elis waren ruchlose M\u00e4nner; die fragten nichts nach dem HERRN noch danach, was dem Priester zust\u00e4nde vom Volk. Wenn jemand ein Opfer bringen wollte, so kam des Priesters Diener, wenn das Fleisch kochte, und hatte eine Gabel mit drei Zacken in seiner Hand und stie\u00df in den Tiegel oder Kessel oder Pfanne oder Topf, und was er mit der Gabel hervorzog, das nahm der Priester f\u00fcr sich. So taten sie allen in Israel, die dorthin kamen nach Silo. Desgleichen, ehe sie das Fett in Rauch aufgehen lie\u00dfen, kam des Priesters Diener und sprach zu dem, der das Opfer brachte: Gib mir Fleisch f\u00fcr den Priester zum Braten, denn er will nicht gekochtes Fleisch von dir nehmen, sondern rohes. Wenn dann jemand zu ihm sagte: Lass erst das Fett in Rauch aufgehen und nimm dann, was dein Herz begehrt, so sprach er zu ihm: Du sollst mir&#8217;s jetzt geben; wenn nicht, so nehme ich&#8217;s mit Gewalt. So war die S\u00fcnde der M\u00e4nner sehr gro\u00df vor dem HERRN; denn sie verachteten das Opfer des HERRN.\n<small>1. Sam 2,12-17<\/small><\/p><\/blockquote>\n<p>Eli, ein Richter in Israel, hatte zwei S\u00f6hne namens Hofni und Pinhas. Obwohl sie aus der Fami-lie des Priesters stammten, waren boshafte M\u00e4nner, die Gott verachteten. Sie lie\u00dfen Gottes Opfervorschriften au\u00dfer Acht und wagten es sogar, die Opfer nach Belieben zu sich zu neh-men, bevor sie zuerst dem HERRN dargebracht wurden.<\/p>\n<p>Als sie weiterhin b\u00f6se Taten begingen, entschloss sich Gott, sie zu bestrafen. Sie erlagen auf dem Schlachtfeld einem erb\u00e4rmlichen Tod, genau wie Gott ihn prophezeit hatte. Als Eli die Nachricht vom Tod seiner beiden S\u00f6hnen h\u00f6rte, fiel er von seinem Stuhl herunter, brach sie sich dabei den Nacken und starb (1. Sam 2,27-36.4,11-18).<\/p>\n<p>Als Hofni und Pinhas aufwuchsen, nahmen sie g\u00f6ttliche Worte auf die leichte Schulter. Schlie\u00df-lich waren sie es gewohnt, Gott respektlos zu begegnen und ruchlose Handlungen zu begehen, was den Zorn Gottes ausl\u00f6ste. Im Gegensatz zu ihnen f\u00fchrte Samuel seit seiner Kindheit im-mer ein gottesf\u00fcrchtiges Leben.<\/p>\n<blockquote class=\"bible\"><p>\nSamuel aber war ein Diener vor dem HERRN, und der Knabe war umg\u00fcrtet mit einem leinenen Priesterschurz.\n<small>1. Sam 2,18<\/small><\/p><\/blockquote>\n<p>Die Gewohnheit Samauels seit seiner Kindheit unterschied sich grunds\u00e4tzlich von denen von Hofni und Pinhas. Als Samuel gro\u00df wurde, eignete er eine gute Gewohnheit an, immer Gott zu dienen und Gottes Gesetze zu befolgen. Er folgte Eli als Richtier Israels nach, und Gott beauf-tragte ihn sogar damit, Saul und David zu Israels K\u00f6nigen zu salben. Einerseits gingen Hofni und Phinhas zugrunde, weil sie aus Gewohnheit Gott missachteten, wohingegen Samuel wegen seiner guten Gewohnheit, dem HERRN Anbetung und Ehre ent-gegenzubringen, damit gesegnet wurde, ein Leben in st\u00e4ndiger g\u00f6ttlicher Gegenwart und Be-gleitung zu leben.<\/p>\n<h3>Sauls Gewohnheit des Ungehorsams<\/h3>\n<p>Der erste K\u00f6nig Israels Saul machte sich selbst zunichte aufgrund seiner Gewohnheit, Gottes Wort nicht zu gehorchen. Vor seiner Thronbesteigung dem\u00fctigte er sich, denn er f\u00fchlte sich klein und belanglos. Aber nach der Salbung zum K\u00f6nig wurde er arrogant und eignete sich die schlechte Gewohnheit an, den menschlichen Worten mehr Aufmerksamkeit zu schenken als Gottes Worten.<\/p>\n<blockquote class=\"bible\"><p>\nSo zieh nun hin und schlag Amalek und vollstrecke den Bann an ihm und an allem, was es hat; verschone sie nicht, sondern t\u00f6te Mann und Frau, Kinder und S\u00e4uglinge, Rinder und Schafe, Kamele und Esel. &#8230; und nahm Agag, den K\u00f6nig von Amalek, lebendig ge-fangen, und an allem Volk vollstreckte er den Bann mit der Sch\u00e4rfe des Schwerts. Aber Saul und das Volk verschonten Agag und die besten Schafe und Rinder und das Mastvieh und die L\u00e4mmer und alles, was von Wert war, und sie wollten den Bann daran nicht vollstrecken; was aber nichts taugte und gering war, daran vollstreckten sie den Bann. Da geschah des HERRN Wort zu Samuel: Es reut mich, dass ich Saul zum K\u00f6nig gemacht habe; denn er hat sich von mir abgewandt und meine Befehle nicht erf\u00fcllt. Dar\u00fcber wurde Samuel zornig und schrie zu dem HERRN die ganze Nacht. &#8230;\n<small>1. Sam 15,3-13<\/small><\/p><\/blockquote>\n<p>Gott befahl Saul: \u00bbSo zieh nun hin und schlag Amalek und vollstrecke den Bann an ihm und an allem, was es hat!\u00ab Es schien, als w\u00fcrde Saul die Amalekiter vernichten, aber er gehorchte der g\u00f6ttlichen Anweisung nicht vollst\u00e4ndig. Er nahm zwar, Agag, den amalektischen K\u00f6nig, leben-dig in Gefangenschaft, verschonte aber die besten Schafe und Rinder, die fetten K\u00e4lber und L\u00e4mmer, wobei er nur das, was nichts taugte und gering war, zum Banngut machte.<\/p>\n<p>Gott bedauerte, Saul zum K\u00f6nig gesalbt zu haben, und wies ihn durch den Propheten Samuel auf seinen Ungehorsam hin. Saul entschuldigte sich f\u00fcr seine Widerspenstigkeit mit der Ausre-de: \u00bbIch habe die besten Schafe und Rinder am Leben gelassen, um sie Gott dem HERRN zu opfern.\u00ab Daf\u00fcr wurde er von Samuel heftig ger\u00fcgt.<\/p>\n<blockquote class=\"bible\"><p>\nSamuel aber sprach: Meinst du, dass der HERR Gefallen habe am Brandop-fer und Schlachtopfer gleichwie am Gehorsam gegen die Stimme des HERRN? Siehe, Gehor-sam ist besser als Opfer und Aufmerken besser als das Fett von Widdern. Denn Ungehorsam ist S\u00fcnde wie Zauberei, und Widerstreben ist wie Abg\u00f6tterei und G\u00f6tzendienst. Weil du des HERRN Wort verworfen hast, hat er dich auch verworfen, dass du nicht mehr K\u00f6nig seist.\n<small>1. Sam 15,22-23<\/small><\/p><\/blockquote>\n<p>Saul hatte anfangs einen reinen Glauben an Gott. Als er jedoch gro\u00dfe Macht erhielt, begann er selbstgef\u00e4llig zu denken, dass er der Hilfe Gottes nicht mehr bed\u00fcrfe. Er gew\u00f6hnte sich nach und nach daran, Gottes Anweisung nicht zu befolgen, und f\u00fcrchtete sich schlie\u00dflich nicht mal vor Gott.<\/p>\n<blockquote class=\"bible\"><p>\nSo starb Saul um seines Treubruchs willen, mit dem er sich an dem HERRN vers\u00fcndigt hatte, weil er das Wort des HERRN nicht hielt, auch weil er die Wahrsagerin befragt, den HERRN aber nicht befragt hatte. Darum lie\u00df er ihn sterben und wandte das K\u00f6nigtum Da-vid, dem Sohn Isais, zu.\n<small>1. Chr 10,13-14<\/small><\/p><\/blockquote>\n<p>Als Folge von Sauls Eigensinn wich die g\u00f6ttliche Gnade von ihm. Er verlor seine beiden S\u00f6hne im Kampf gegen die Philister und endete ebenso auf dem Schlachtfeld selbst mit einem er-b\u00e4rmlichen Tod. All dieses Ungl\u00fcck war auf seine Angewohnheit zur\u00fcckzuf\u00fchren, Gottes Wort nicht zu Herzen zu nehmen.<\/p>\n<h3>Die Gewohnheit derer, mit denen Gott zusammen ist<\/h3>\n<p>David, der von Samuel zum zweiten K\u00f6nig Israels gesalbt wurde, besa\u00df die gute Angewohn-heit, Gott den HERRN stets in das Zentrum seines Herzens zu stellen. So wurde er von Gott als ein Mann nach seinem eigenen Herzen anerkannt.<\/p>\n<blockquote class=\"bible\"><p>\nDer HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.\n<small>Ps 23,1<\/small><\/p><\/blockquote>\n<p>Allein an diesem Vers k\u00f6nnen wir Davids Herz f\u00fcr Gott erkennen. Da es sich v\u00f6llig im Klaren dar\u00fcber war, dass er ohne Gott ein Nichts war, setzte er ihn in seinem Leben an die erste Stel-le. Er kam auch zur Erkenntnis, dass der Aufstieg und Fall einer Nation vom Allm\u00e4chtigen ab-h\u00e4nge, und er gew\u00f6hnte sich an, Gott bei allem, was er tat, in den Mittelpunkt seines Lebens zu stellen.<\/p>\n<p>David liebte Gott mehr als jeden anderen, was in der Bibel deutlich gezeigt wird. Als er die Bun-deslade von Obed-Edom in die Stadt Davids heraufholte, freute er sich und tanzte mit allen Kr\u00e4ften wie ein Kind (2. Sam 6,12-15). Er plante gleichfalls, einen Tempel f\u00fcr Gott zu errichten. Er war betr\u00fcbt dar\u00fcber, dass er in ei-nem sch\u00f6nen Palast lebte, w\u00e4hrend die Bundeslade Gottes in der Stiftsh\u00fctte blieb. Dieses Vor-haben gefiel dem HERRN, der ihm seinen Segen der Verhei\u00dfung gew\u00e4hrte, dass sein Sohn Salomo den Tempel vollenden w\u00fcrde, und gab ihm sein Wort: \u00bbund bin mit dir gewesen, wo du hingegangen bist, &#8230; und ich will dir einen gro\u00dfen Namen machen gleich dem Namen der Gro-\u00dfen auf Erden (2. Sam 7,1-17).\u00ab<\/p>\n<p>Nun wollen wir sehen, was die Bibel \u00fcber diejenigen sagt, die in den letzten Tagen der Welt zum Seelenheil gelangen werden.<\/p>\n<blockquote class=\"bible\"><p>\nDiese sind&#8217;s, die sich mit Frauen nicht befleckt haben, denn sie sind jungfr\u00e4ulich; die folgen dem Lamm nach, wohin es geht. Diese sind erkauft aus den Menschen als Erstlinge f\u00fcr Gott und das Lamm,\n<small>Offb 14,4<\/small><\/p><\/blockquote>\n<p>Wir m\u00fcssen darauf achten, welche Gewohnheiten die Heiligen Gottes haben, als diejenigen, die auf dieser Erde als Erstlingsgabe f\u00fcr Gott und das Lamm freigekauft werden. Sie folgen dem Weltsch\u00f6pfer in Dankbarkeit, wohin er sie auch immer f\u00fchren mag, ganz gleich, ob \u00fcber die steinigen, dornigen Wege hinweg oder an einem Ort vorbei, an dem die Sonne erbar-mungslos auf uns niederbrennt. Dieser vollst\u00e4ndige Gehorsam basiert auf 100 %igem Glauben und Vertrauen auf Gott. Wir m\u00fcssen unsere Entschlossenheit bekrf\u00e4tigen, Gottes Wort in festem Glauben und Gehorsam freudig zu folgen.<\/p>\n<h3>Eintritt ins Himmelreich erst nachder Wiedergeburt<\/h3>\n<p>Aufgrund der Worte der Bibel, die Gott der HERR uns als den grundlegendsten Wegweiser gegeben hat, wollen wir feststellen, welche guten Gewohnheiten wir anzunehmen haben.<\/p>\n<blockquote class=\"bible\"><p>\nWenn jemand anders lehrt und bleibt nicht bei den heilsamen Worten unseres Herrn Jesus Christus und bei der Lehre, die dem Glauben gem\u00e4\u00df ist, der ist aufgeblasen und wei\u00df nichts, sondern hat die Seuche der Fragen und Wortgefechte. Daraus entspringen Neid, Hader, L\u00e4sterung, b\u00f6ser Argwohn, Schulgez\u00e4nk solcher Menschen, die zerr\u00fcttete Sinne haben und der Wahrheit beraubt sind, die meinen, Fr\u00f6mmigkeit sei ein Gewerbe. &#8230;\n<small>1. Tim 6,3-8<\/small><\/p><\/blockquote>\n<p>Wenn sich jemand nicht an die Lehren Gottes h\u00e4lt, bedeutet das, dass er seine Worte nicht als absolut anerkennt. Dann ist er aufgeblasen und hat einen krankhaften Hang zu Wortgefechten, wobei er so von b\u00f6sem Argwohn durchdrungen wird, dass er schlie\u00dflich ganz weit von der Wahrheit abirrt. Da er sich angew\u00f6hnt, sich den gesunden Worten des HERRN nicht zuzuwen-den, und sein ganzes Denken verdreht und verkehrt ist, wird er folgerichtig in seinem Leben von einem \u00dcbel nach dem anderen heimgesucht, was ihn letzten Endes dazu f\u00fchrt, Gott den R\u00fccken zu kehren.<\/p>\n<p>Aus diesem Grund brauchen wir uns Gottes Wort zu studieren und jeden Tag \u00fcber uns nachzu-denken. Pr\u00fcfen wir uns von nun an, ob wir gottgef\u00e4llige Gewohnheiten besitzen. Wenn wir uns eventuell nicht erbauliche Gewohnheiten angeeignet haben, dann m\u00fcssen wir sie alle loswer-den und uns mit g\u00f6ttlichem Wort f\u00fcllen.<\/p>\n<p>In diesem Zusammenhang hat uns Jesus gelehrt: \u00bbEs sei denn, dass jemand von Neuem ge-boren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen (Joh 3,3).\u00ab Mit anderen Worten: Wir k\u00f6nnen das Himmelreich nicht betreten, wenn wir unsere alten schlechten Gewohnheiten nicht ver\u00e4ndern noch uns gute Gepflogenheiten anlegen, die f\u00fcr die Menschen des Himmels uner-l\u00e4sslich sind.<\/p>\n<blockquote class=\"bible\"><p>\nLasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe &#8230; Legt von euch ab den alten Men-schen mit seinem fr\u00fcheren Wandel, der sich durch tr\u00fcgerische Begierden zugrunde richtet. Er-neuert euch aber in eurem Geist und Sinn und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit. &#8230; Z\u00fcrnt ihr, so s\u00fcndigt nicht; lasst die Sonne nicht \u00fcber eurem Zorn untergehen und gebt nicht Raum dem Teufel. Wer gestohlen hat, der stehle nicht mehr, sondern arbeite und schaffe mit eigenen H\u00e4nden das n\u00f6tige Gut, damit er dem Bed\u00fcrftigen abgeben kann. Lasst kein faules Geschw\u00e4tz aus eurem Mund gehen, son-dern redet, was gut ist, was erbaut und was notwendig ist, damit es Segen bringe denen, die es h\u00f6ren. Und betr\u00fcbt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt seid f\u00fcr den Tag der Erl\u00f6sung. Alle Bitterkeit und Grimm und Zorn und Geschrei und L\u00e4sterung seien fern von euch samt aller Bosheit. Seid aber untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem an-dern, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus. So folgt nun Gottes Beispiel als die ge-liebten Kinder\n<small>Eph 4,15-5,1<\/small><\/p><\/blockquote>\n<p>Die Bibel lehrt uns, die Wahrheit &#8211; von der Liebe geleitet &#8211; zu bezeugen, und fordert uns auf, un-sere fr\u00fchere Lebensweise bzw. unser altes Ego abzulegen und gem\u00e4\u00df der Lehre Gottes den neuen Menschen anzuziehen. Ferner erw\u00e4hnt die Heilige Schrift auch, welche guten Gewohn-heiten wir uns anzueignen haben und dass wir an Gott, der das vollkommene Vorbild ist, ein Beispiel nehmen sollten. Wir m\u00fcssen diese Lehre im Auge behalten und immer wieder in die Praxis umsetzen, damit wir dadurch gute Angewohnheiten annehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Obwohl Saul, Hofni und Pinhas von Gott ausgew\u00e4hlt wurden, legten sie sich schlechte Ge-wohnheiten an, die sie dazu veranlassten, sich von Gott abzuwenden. Denken wir allezeit \u00fcber uns nach, zur Fesstellung, ob wir nicht erbauliche Angewohnheiten besitzen, und gew\u00f6hnen wir uns an, Gott nachzufolgen, wohin er auch immer gehen mag. Ich bitte Sie alle aufs Innigste, liebe Familienmitglieder Zions, ein rechtschaffenes Leben zu f\u00fchren und den Zugang zum Him-melreich zu finden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Leute sagen, dass eine Gewohntheit die zweite Natur ist. Jeder hat seine eigene Natur. Es sind jedoch ihre Gewohnheiten, die einen gro\u00dfen Einfluss auf sie aus\u00fcben. Wir haben alle gute und schlechte Angewohnheiten. Gute Gepflogenheiten sind hilfreich f\u00fcr un-ser Glaubensleben, aber schlechte sind Hindernisse f\u00fcr das Evangelium. 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