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Lass ab vom Bösen und tu Gutes!

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Heutzutage hören wir fast jeden Tag in den Nachrichten von gewalttätigen und grausamen Verbrechen, wie z. B. dass andere ohne Zögern wegen eines Missverständnisses oder eines Streits über etwas Belangloses getötet werden.

Die Bibel lehrt uns, uns vom Bösen abzuwenden und das Gute zu tun. Wenn es auch eine kleine Spur von Bosheit in unserem Unterbewusstsein gibt, müssen wir sie loswerden und in unserem täglichen Leben als Kinder des Himmels mehr auf Gottes Lehren achten. Lasst uns allen Zorn, alle Eifersucht und allen Hass aus unseren Herzen entfernen und das Herz Gottes voller Liebe haben! Nehmen wir uns Zeit, darüber nachzudenken, was Gottes Wille für uns, seine Kinder, ist, die wir in diesem Zeitalter leben!

Ein Zeitalter der Angst, in dem überall Egoismus, Mammonismus und Hedonismus herrschen

In diesen Tagen hören wir viele Nachrichten über Unfälle und Zwischenfälle; manche Menschen sind so wütend über minderwertige Autofahrer, dass sie ihnen absichtlich den Weg versperren, um sich an ihnen zu rächen, was manchmal zu schweren Unfällen führt, die sogar tödlich enden können; manche hegen einen Groll wegen Kleinigkeiten und verletzen oder töten auf grausame Weise Menschen in ihrer Umgebung. Diese schrecklichen Nachrichten, die wir uns früher nicht einmal vorstellen konnten, werden heute fast täglich gemeldet.

Deshalb wird heutzutage häufig gesagt, dass der Mensch das furchterregendste Geschöpf ist. Nicht nur junge Menschen, sondern auch ältere Menschen, die früher als Symbole für Sanftmut und Freundlichkeit galten, sind heute häufig in kriminelle Vorfälle verwickelt, und über einige Fälle wird sogar in den Medien berichtet. Manche Leute sagen sogar, sie hätten Angst, ein Glas Wasser zu trinken, wenn sie aufs Land fahren. Die Mauer der Angst und des Misstrauens zwischen den Menschen wird immer dicker und höher in ihren Herzen. Das ist die Realität in unserer modernen Gesellschaft.

Das sollst du aber wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten kommen werden. Denn die Menschen werden viel von sich halten, geldgierig sein, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, zuchtlos, wild, dem Guten feind, Verräter, unbedacht, aufgeblasen. Sie lieben die Wollust mehr als Gott; sie haben den Schein der Frömmigkeit, aber deren Kraft verleugnen sie; solche Menschen meide! 2. Tim 3,1-5

Die Bibel hat vorausgesagt und prophezeit, dass wir in der Endzeit wegen solcher Dinge schreckliche Zeiten durchleben werden. Wie in der Bibel prophezeit, lieben heutzutage viele Menschen das Geld, begehen unmoralische Handlungen, indem sie ihren Eltern nicht gehorchen, und suchen ihr eigenes Vergnügen.

All die Gewaltverbrechen, die jetzt geschehen, entstehen aus Missverständnissen, Misstrauen, Hass, Eifersucht und allen anderen bösen Gefühlen. Ein falsches Gefühl der Überlegenheit oder Unterlegenheit und ein Gefühl der relativen Benachteiligung, das den Menschen das Gefühl gibt, im Vergleich zu anderen zurückzubleiben oder unzulänglich zu sein – diese Gefühle regen sie zu Eifersucht und Wut an, und sie sammeln Hass gegen die Menschen in ihrer Umgebung an, selbst bei einem banalen Streit; da sie solche negativen Gefühle haben, explodieren sie wegen der kleinsten Dinge und tun ihren Nachbarn sogar ohne Zögern die bösartigsten Dinge an. Das ist das Gesicht dieser Generation.

Lass ab vom Bösen und tu Gutes!

Das endgültige Ende der Bösen ist die Zerstörung. Ihre bösen Taten verderben sowohl ihre eigene Zukunft als auch die Zukunft der anderen. Sie machen auch viele Menschen einschließlich ihrer eigenen Familie und der Familien anderer unglücklich.

Obwohl die Menschen in der Welt nur sich selbst lieben und eingebildet und arrogant sind, weil sie das Vergnügen und nicht Gott lieben, dürfen wir uns nicht am Verhalten und an den Gewohnheiten dieser Welt orientieren, sondern müssen uns an Gottes Lehren halten (Röm 12,2). Gott lehrt und leitet uns immer in Wahrheit und Gerechtigkeit und erinnert uns daran, seinen guten, wohlgefälligen und vollkommenen Willen zu tun.

Hoffe auf den HERRN und tu Gutes, bleibe im Lande und nähre dich redlich. Habe deine Lust am HERRN; der wird dir geben, was dein Herz wünscht. Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird’s wohlmachen und wird deine Gerechtigkeit heraufführen wie das Licht und dein Recht wie den Mittag. Sei stille dem HERRN und warte auf ihn. Entrüste dich nicht über den, dem es gut geht, der seinen Mutwillen treibt. Steh ab vom Zorn und lass den Grimm, entrüste dich nicht, damit du nicht Unrecht tust. Denn die Bösen werden ausgerottet; die aber des HERRN harren, werden das Land erben. Noch eine kleine Zeit, so ist der Gottlose nicht mehr da; und wenn du nach seiner Stätte siehst, ist er weg. Aber die Elenden werden das Land erben und ihre Freude haben an großem Frieden. Der Gottlose droht dem Gerechten und knirscht mit seinen Zähnen wider ihn. Aber der Herr lacht seiner; denn er sieht, dass sein Tag kommt. … Lass ab vom Bösen und tu Gutes, so bleibst du wohnen immerdar. … Harre auf den HERRN und halte dich auf seinem Weg, … Ps 37,3-34

Lass ab vom Bösen und tu Gutes; suche Frieden und jage ihm nach! Die Augen des HERRN merken auf die Gerechten und seine Ohren auf ihr Schreien. Das Angesicht des HERRN steht wider alle, die Böses tun, dass er ihren Namen ausrotte von der Erde. Wenn die Gerechten schreien, so hört der HERR und errettet sie aus all ihrer Not. … Der Gerechte muss viel erleiden, aber aus alledem hilft ihm der HERR. Er bewahrt ihm alle seine Gebeine, dass nicht eines zerbrochen wird. Den Gottlosen wird das Unglück töten, und die den Gerechten hassen, fallen in Schuld. … Ps 34,15-22

So wie Eltern wollen, dass ihre Kinder nicht auf böse Wege geraten, will Gott, dass wir uns vom Bösen abwenden und das Gute tun. In der Bibel, die von den Propheten, getrieben vom Heiligen Geist, geschrieben wurde, gibt Gott uns die Weisheit, das Böse zu meiden und am Guten festzuhalten: „Vertraut auf Gott und tut stets das Gute“, „Haltet euch vom Zorn fern und wendet euch vom Grimm ab“, „Sucht den Frieden und jagt ihm nach“ u. v. a. m.

Gott die Ehre geben mit einem guten Gewissen und guten Taten

Wir sollten Gottes Lehren nicht nur in der Bibel studieren, sondern sie auch tief in unserem Herzen bewahren und in die Praxis umsetzen. Zu Gottes Volk gehören diejenigen, die Gott durch ihre guten Taten verherrlichen, die Gottes Gebote halten und Jesus treu bleiben (Offb 14,12).

Liebe Brüder, ich ermahne euch als Fremdlinge und Pilger: Enthaltet euch von fleischlichen Begierden, die gegen die Seele streiten, und führt ein rechtschaffenes Leben unter den Heiden, damit die, die euch verleumden als Übeltäter, eure guten Werke sehen und Gott preisen am Tag der Heimsuchung. 1. Petr 2,11-12

Die Bösen, die der Wahrheit im Wege stehen, versuchen, Fehler am Volk Gottes zu finden, um es zu verleumden, auch wenn es nur kleine Fehler sind. Deshalb sagt die Bibel: „Führt ein rechtschaffenes Leben unter den Heiden, damit die, die uns als Übeltäter verleumden, unsere guten Werke sehen und Gott preisen am Tag der Heimsuchung!“ Wir, das Volk Zions, müssen uns an diese Worte erinnern und ständig gute Taten nach Gottes Willen tun, wo auch immer wir sind – ob zu Hause oder in der Nachbarschaft oder in Zion, der Stadt der Wahrheit.

Denn »wer das Leben lieben und gute Tage sehen will, der hüte seine Zunge, dass sie nichts Böses rede, und seine Lippen, dass sie nicht betrügen. Er wende sich ab vom Bösen und tue Gutes; er suche Frieden und jage ihm nach. Denn die Augen des Herrn sehen auf die Gerechten, und seine Ohren hören auf ihr Gebet; das Angesicht des Herrn aber steht wider die, die Böses tun« (Ps 34,13-17). Und wer ist’s, der euch schaden könnte, wenn ihr dem Guten nacheifert? Und wenn ihr auch leidet um der Gerechtigkeit willen, so seid ihr doch selig. Fürchtet euch nicht vor ihrem Drohen und erschreckt nicht; heiligt aber den Herrn Christus in euren Herzen. … und habt ein gutes Gewissen, damit die, die euch erleumden, zuschanden werden, wenn sie euren guten Wandel in Christus schmähen. Denn es ist besser, wenn es Gottes Wille ist, dass ihr um guter Taten willen leidet als um böser Taten willen. 1. Petr 3,10-17

Auch hier sagt die Bibel, dass wir uns vom Bösen abwenden und das Gute tun sollen. Sie sagt uns auch, dass wir unsere Zunge von Bösem und unsere Lippen von betrügerischen Reden fernhalten sollen – also Gutes reden – und dass wir mit reinem Gewissen Gutes tun sollen.

Wenn wir andere Menschen wohlwollend betrachten, sehen sie alle gut aus. Wenn wir jedoch ein verzerrtes Bild von anderen haben, führt das zu Missverständnissen und verdirbt am Ende ihre und unsere eigene Zukunft. Viele Menschen verlieren leicht die Beherrschung, und ihre angestaute Eifersucht und ihr Hass führen zu Missverständnissen. In diesem Zeitalter der Gewalt sollten wir als Kinder Gottes die Welt mit gutem Herzen und guten Taten führen.

Das schöne reine Leinen ist die Gerechtigkeit der Heiligen

Alles, was uns widerfährt, entspricht dem Willen Gottes. Ganz gleich, in welcher Situation wir uns befinden, wir müssen immer fröhlich sein und in allem danken, ohne zu vergessen, dass Gott uns am Ende segnen wird.

Wenn Sie mit unerwünschten Situationen konfrontiert werden, beten Sie zu Gott, anstatt zu tun, was Sie wollen. Wann immer wir vor einem Problem oder einer Schwierigkeit stehen, müssen wir Gott im Gebet um Weisheit bitten, damit wir richtig damit umgehen können.

Seht zu, dass keiner dem andern Böses mit Bösem vergelte, sondern jagt allezeit dem Guten nach untereinander und gegen jedermann. Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus an euch. 1. Thess 5,15-18

Gott sagt uns, dass wir niemandem Böses mit Bösem vergelten, sondern immer danach trachten sollen, einander und allen anderen Gutes zu tun, und er lehrt uns, wie wir das in der Praxis tun können, wie folgt: „Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen!“

Gott sagt uns auch, dass wir jede Art von Bösem meiden sollen (1. Thess 5,22). Wir sollen keinen Hass anhäufen, wir sollen nicht eingebildet oder eifersüchtig aufeinander sein, egal ob es uns besser oder schlechter geht als anderen. Was wäre, wenn wir alle Arten des Bösen dulden und zulassen, dass es sich in uns ansammelt, anstatt es zu vertreiben? Auch wenn die Saat des Bösen anfangs klein ist, wird sie immer größer und größer und führt zur Selbstzerstörung.

Diejenigen, die Zion – die Stadt der Wahrheit – gerade erst mit vielen weltlichen Unreinheiten betreten haben, müssen sich selbst ändern, indem sie ihre rauen Kanten und schlechten Gewohnheiten ablegen, und diejenigen, die schon früher in die Zionsgemeinde eingetreten sind, müssen den Neuankömmlingen helfen, sich zu bessern, indem sie ihnen ein gutes Beispiel geben. Gott hat uns wiederholt gesagt, dass wir ein rechtschaffenes Leben führen und den Frieden suchen sollen. All diese Lehren beinhalten Gottes Willen für uns, seine Kinder, als heilige und gottesfürchtige Menschen wiedergeboren zu werden, die Gott verherrlichen.

Lasst uns freuen und fröhlich sein und ihm die Ehre geben; denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Braut hat sich bereitet. Und es wurde ihr gegeben, sich anzutun mit schönem reinem Leinen. Das Leinen aber ist die Gerechtigkeit der Heiligen. Offb 19,7-8

Gott hat zugelassen, dass unsere rechtschaffenen Taten zum Schmuck für das reine Leinen der Braut werden. Was wäre, wenn die Braut mit unseren falschen Verhaltensweisen bekleidet wäre? Ihr schönes reines Leinen wäre nicht sauber, sondern schmutzig.

Da wir in dieser sündigen Welt leben, stoßen wir auf viele Schwierigkeiten, und manchmal sind wir beim Durchlauf des Prozesses der Läuterung im Umgang miteinander gestresst und unruhig. Wenn wir dabei auch nur ein kleines bisschen Böses anhäufen, wird das zu Streit unter uns führen; Streit wird Hass hervorbringen, und Hass wird zu Beschwerden führen. Diese unliebsamen Situationen werden nacheinander auftreten. Durch die Worte Gottes müssen wir jede Art von Bösem vermeiden und Gutes tun, damit jeder von uns ein Faden des feinen reinen Leinens von Jerusalem, unserer himmlischen Mutter, die die Braut ist, werden kann.

Ermutigen wir uns gegenseitig jeden Tag zur Liebe und zu guten Taten im Glauben.

Gott nennt uns das Salz und das Licht der Welt (Mt 5,13-16). Als Gottes treue Kinder sollten wir durch unsere guten Taten das Salz und das Licht der Welt sein.

und lasst uns aufeinander achthaben und uns anreizen zur Liebe und zu guten Werken und nicht verlassen unsre Versammlungen, wie einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das umso mehr, als ihr seht, dass sich der Tag naht. Hebr 10,24-25

Die Bibel fordert uns auf, aufeinander Rücksicht zu nehmen. Das bedeutet, dass wir uns gut um die Herde Gottes kümmern sollen. Da wir den herrlichen Tag Gottes herannahen sehen, lasst uns einander umso mehr ermutigen, einander zu lieben und gute Werke zu tun, indem wir uns besser umeinander kümmern! Wenn wir Böses in unserem Herzen haben – böse Gedanken und Gefühle wie Hass, Eifersucht und Zorn sowie Streit aus irgendeinem Grund -, müssen wir all den Schmutz und das Böse aus unserem Herzen entfernen. Wir sollten uns immer wieder daran erinnern, dass jedes Wort Gottes uns den Weg weist, den wir zu gehen haben, damit wir nicht vom Bösen überwunden werden, sondern das Böse mit Gutem überwinden (Röm 12,21).

Um das zu erreichen, sollten wir immer fröhlich sein, ständig beten und unter allen Umständen danken. Unzufriedenheit und Undankbarkeit führen zu Beschwerden, Streit und Missverständnissen unter uns, und die Missverständnisse führen zu Eifersucht und Hass, was wiederum Zorn hervorruft. Der Ausbruch des Zorns kann sogar eine unkontrollierbare Situation schaffen.

Da die Bibel uns sagt, wir sollen uns nicht nach den Maßstäbchen dieser Welt richten, dürfen wir nicht die Wege der Welt lernen. Obwohl die Welt gewalttätig und böse ist, muss Zion ein warmes, sicheres Nest sein, in dem wir uns immer gottgefällig verhalten und das tun, was in Gottes Augen gut ist, indem wir aufeinander Rücksicht nehmen. Gott lehrt uns, uns vom Bösen abzuwenden und stets das Gute zu tun. Wenn wir diese Lehre Gottes tief in unserem Herzen bewahren, lasst uns immer aufeinander achten und uns gegenseitig ermutigen, einander zu lieben und Gutes zu tun, als Salz und Licht der Welt.