Eine Notiz, die einen Dieb umstimmte

Eileen arbeitete als Gemeindekrankenschwester in einer kleinen Kurstadt in Großbritannien. Sie fuhr immer mit dem Fahrrad zu ihren Patienten. Eines Tages, als sie nach der Behandlung und einem Gespräch aus dem Haus eines Patienten kam, war ihr Fahrrad spurlos verschwunden. Da sie noch weitere Hausbesuche vor sich hatte und das Fahrrad ein Geschenk ihrer Freundin war, war sie von großer Wut und großem Ärger erfüllt.
Doch bald beruhigte sie sich, schrieb eine Notiz und klebte sie an die Wand:
„Bitte geben Sie mir mein Fahrrad zurück. Übrigens hat es von mir viel Zuwendung, Fürsorge und Liebe erhalten, weshalb es ohne seine Besitzerin tausend Ängste ausstehen wird.“
Am nächsten Tag ging sie mit wenig Hoffnung an den Ort zurück, an dem sie ihr Fahrrad verloren hatte. Dort angekommen, lächelte sie freudig: Das Fahrrad war mit einem neuen Schloss an einem Laternenpfahl befestigt.
„Tut mir leid, aber ich habe es nie schlecht behandelt“, stand auf einem Entschuldigungsschreiben, zusammen mit dem Hinweis, dass die Schlüssel unter der Fußmatte des Patientenhauses lägen. Dort hinterließ Eileen noch eine weitere Nachricht:
„An den netten Fahrradausleiher: Vielen Dank, dass Sie mein Fahrrad zurückgebracht haben. Das Fahrrad hat mir erzählt, dass es eine schöne Zeit mit Ihnen verbracht hat, sich aber freut, wieder bei mir zu sein.“