Das Gehirn sieht, was es sehen will

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Dies ist eine wahre Geschichte aus der britischen Verlagsbranche, die in einer Radiosendung erzählt wurde:

Ein renommierter Universitätsverlag im Vereinigten Königreich bereitete die Veröffentlichung einer Reihe klassischer Literatur vor. Die Bücher sollten absolut makellos und frei von jeglichen Tippfehlern sein. Um diese Perfektion zu garantieren, wurden mehrere professionelle Korrekturleser engagiert. Nachdem die Experten ihre Arbeit beendet hatten, ging der Verlag noch einen Schritt weiter: Die Druckerei stellte die fertigen Seiten für zwei Wochen in einem Flur auf dem Campus aus. Man lobte sogar eine Belohnung für jeden aus, dem noch ein Fehler auffallen würde. Professoren und Studierende suchten eifrig – doch niemand fand etwas. Die Bücher gingen genauso in den Druck. Erst nach der Veröffentlichung fiel der peinliche Fehler auf: Ein dicker Tippfehler stand ausgerechnet im allerersten Satz auf der allerersten Seite.

Diese Art von Versehen ist auf eine optische Täuschung unseres Gehirns zurückzuführen. Es stellt sich heraus, dass unsere Wahrnehmung die Dinge nicht immer so abbildet, wie sie tatsächlich sind; das Gehirn sieht vielmehr, was es sehen will. Da die korrekten Wortbilder bereits tief in unserem Gedächtnis verankert sind, korrigiert das Gehirn kleine Tippfehler beim Lesen automatisch und lässt uns den Fehler gar nicht erst registrieren.

Wenn wir diesen Gedanken weiterdrehen, birgt er eine wunderschöne Wahrheit: Würden wir stets das Gute und Richtige im Leben erwarten, dann würden wir – ganz gleich, worauf wir blicken oder wem wir begegnen – die Welt und die Menschen ganz automatisch in einem positiven Licht wahrnehmen.

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Diese Stimme wurde mit KI generiert. Geringfügige Abweichungen sind möglich.