Ich bin glücklich, weil ich lächle.

Ich bin glücklich, weil ich lächle. Es wäre wunderbar, wenn wir uns immer ein fröhliches und strahlendes Lächeln ins Gesicht zaubern könnten – doch manchmal fällt es uns schwer. Aber selbst in solchen Momenten gibt es ein Geheimnis, um lächeln zu können: Es einfach zu tun – mir nichts, dir nichts.
Tatsächlich gibt es die sogenannte Gesichts-Feedback-Hypothese (oder: Hypothese der visuellen Rückmeldung), die besagt, dass unser Gesichtsausdruck nicht nur das Ergebnis unserer Gefühle ist, sondern diese auch aktiv beeinflusst. Der deutsche Sozialpsychologe Fritz Strack teilte dazu Versuchsteilnehmer in zwei Gruppen ein: Die eine Gruppe sollte beim Lesen eines Comics einen Stift quer zwischen den Zähnen halten, die andere ihn zwischen den Lippen. Anschließend berichtete die Gruppe mit dem Stift zwischen den Zähnen, dass der Comic deutlich amüsanter gewesen sei. Das liegt daran, dass die Mundhaltung mit dem Stift zwischen den Zähnen der eines Lächelns ähnelt – inklusive leicht angehobener Mundwinkel. Anders ausgedrückt: Selbst wenn man nicht bewusst versucht, fröhlich zu sein, kann allein die Geste des Lächelns das Wohlbefinden steigern.
Wenn wir es schaffen, unabhängig von den Umständen zu lächeln, könnte genau darin das Geheimnis wahren Glücks liegen.