Der Segen folgt dem Lachen

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Ein koreanisches Sprichwort besagt: „Der Segen folgt dem Lachen.“ Tatsächlich haben wir nichts zu verlieren, wenn wir uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Doch Lächeln ist nicht gleich Lächeln. Wenn wir von Herzen glücklich sind, ziehen sich die Muskeln um unsere Augen zusammen und bilden feine Fältchen. Ein solches echtes, ehrliches Lächeln wird nach dem französischen Neurologen Guillaume Duchenne als Duchenne-Lächeln bezeichnet. Es aktiviert genau die Areale in unserem Gehirn, in denen wir tief empfundene Freude wahrnehmen.

Wie tiefgreifend diese Wirkung ist, untersuchte ein US-amerikanischer Universitätsprofessor: Er analysierte die Lächeln von 111 Absolventinnen auf ihren Jahrbuchfotos und verfolgte ihren Lebensweg über einen Zeitraum von 30 Jahren. Das Ergebnis war erstaunlich: Die Frauen mit einem echten Duchenne-Lächeln erlebten im Alltag spürbar weniger Stress, pflegten erfüllendere Beziehungen und führten insgesamt ein glücklicheres und gesünderes Leben als jene mit einem bloß aufgesetzten Höflichkeitslächeln.

Die Bibel erinnert uns daran, dass wir als Kinder Gottes wie Isaak sind (Galater 4,28). Der Name Isaak bedeutet wörtlich „Lachen“. Wenn sich das Lachen für Sie manchmal unnatürlich anfühlt – als würde dieser Name gar nicht zu Ihnen passen –, dann wagen Sie doch einmal den Blick in den Spiegel.

Auch Lachen will und darf geübt sein! Lasst uns wieder bewusst lächeln und lachen – voller überschwänglicher Freude und voller Dankbarkeit für die Gnade der Erlösung. Denn ein ehrliches, von Herzen kommendes Lächeln zeigt: Wir sind Kinder der Verheißung, genau wie Isaak.

Der Segen folgt dem Lachen

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