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Es heißt, dass Weihnachten, das weltweit am 25. Dezember gefeiert wird, nicht der Geburtstag Jesu sei. Stimmt das?

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Es ist eine weitverbreitete Meinung, dass der 25. Dezember nichts mit der Geburt Jesu zu tun habe. Dies ist eine Tatsache, die durch die Kirchengeschichte und die Massenmedien bereits öffentlich bekannt ist. Wie kommt es dann, dass der Tag, der nichts mit Jesus zu tun hat, zum Geburtstag Jesu erklärt wurde? Verfolgen wir einmal seinen Ursprung zurück!

Ursprung von Weihnachten

Der 25. Dezember war ursprünglich die römische Wintersonnenwende, um die Geburt der Sonne zu feiern. Damals glaubten die Sonnenanbeter – Anhänger des in Rom verbreiteten Mithraismus -, dass die Sonne zur Wintersonnenwende, dem kürzesten Tag des Jahres, geboren wurde. Da die Sonnenwende den Wendepunkt markiert, an dem die Tage länger werden, glaubten sie, dass die Sonne nach ihrer Wiedergeburt zur Wintersonnenwende stärker wird.

Sie betrachteten den 25. Dezember als die Wintersonnenwende, zu der in ganz Rom ein großes Fest gefeiert wurde. Natürlich war dieser Tag für die frühen Christen bedeutungslos. Die Situation änderte sich jedoch, als ihre Entschlossenheit, die Wahrheit zu verteidigen, im Laufe der Zeit schwächer wurde. Nachdem das Christentum zur offiziellen Religion des Römischen Reiches erklärt worden war, verweltlichte sich die Kirche in Rom immer mehr; sie suchte sogar nach Wegen, am Fest des Sonnengottes teilzunehmen, um den Einfluss der Kirche auszuweiten. So begannen sie, den Mithraismus zu akzeptieren, und im Jahr 354 n. Chr. bestimmten sie den 25. Dezember als Geburtstag Jesu und begannen ihn zu feiern.

Weihnachtsbräuche und ihre heidnischen Ursprünge

In den Straßen erklingen Weihnachtslieder, die Menschen tauschen Geschenke aus und schmücken Weihnachtsbäume mit allerlei bunten Verzierungen und Lichtern – all diese Bräuche rund um Weihnachten haben ihre Wurzeln im Heidentum.

Der Brauch, zu Weihnachten Geschenke zu machen, geht auf das Fest zu Ehren des römischen Gottes des Ackerbaus zurück: Im alten Rom gab es Ende Dezember das Fest der Sigillaria, bei dem die Menschen Kindern Geschenke wie Puppen machten. Dieser Brauch setzte sich natürlich auch in der Kirche durch, nachdem Weihnachten ein christliches Fest geworden war.

Das Gleiche gilt für Weihnachtsbäume, die mit allerlei Ornamenten geschmückt wurden. Im alten Babylonien, Ägypten und Rom gab es den Brauch, grüne Bäume zu verehren: Immer wenn ein neues Jahr anbrach, schmückten die Menschen immergrüne Bäume, stellten sie um ihre Häuser herum auf und führten eine Zeremonie durch, um böse Geister zu vertreiben.

All diese Weihnachtsbräuche haben also ihren Ursprung im Heidentum; sie kamen in die Kirche, noch bevor der 25. Dezember als Geburtstag Jesu festgelegt wurde, und verbreiteten sich in der ganzen Welt, nachdem Weihnachten als christliches Fest festen Fuß gefasst hatte.

Heidnische Bräuche sind Gott ein Gräuel

Schon die Bibel prophezeite, dass die Menschen in der Kirche den Sonnengott anbeten würden, indem sie heidnische Feste wie Weihnachten begehen.

Und er sprach zu mir: Menschenkind, siehst du das? Aber du sollst noch größere Gräuel sehen als diese. Und er führte mich in den inneren Vorhof am Hause des HERRN; und siehe, vor dem Eingang zum Tempel des HERRN, zwischen der Vorhalle und dem Altar, standen etwa fünfundzwanzig Männer, die ihren Rücken gegen den Tempel des HERRN und ihr Gesicht gegen Osten gewendet hatten und beteten gegen Osten die Sonne an. Hes 8,15-16

Wie Gott prophezeite, wird die Anbetung des Sonnengottes im heiligen Tempel Gottes hinterlistig betrieben. Was wird dann mit denen geschehen, die den heidnischen Bräuchen folgen?

Ihr sollt durchs Schwert fallen; an der Grenze Israels will ich euch richten; und ihr sollt erfahren, dass ich der HERR bin. Die Stadt aber soll für euch nicht der Topf sein noch ihr das Fleisch darin, sondern an der Grenze Israels will ich euch richten. Und ihr sollt erfahren, dass ich der HERR bin; denn ihr seid nach meinen Geboten nicht gewandelt und habt meine Ordnungen nicht gehalten, sondern habt gelebt nach den Ordnungen der Heiden, die um euch her sind. Hes 11,10-12

Gott betrachtet diejenigen, die sich an die Bräuche der Heiden und nicht an die Gebote Gottes halten, als verabscheuungswürdig und warnt, dass er sie richten wird. Das Volk Gottes muss klar unterscheiden zwischen dem, was Gott gefällt, und dem, was Gott hasst.

Obwohl die ganze Welt Weihnachten feiert, ist es Götzendienst, Weihnachtsfest zu begehen, was Gott verabscheut. Wir sollten die Gesetze Gottes zu schätzen wissen und sie umso sorgfältiger einhalten, damit wir Gott als sein wahres Volk gefallen können.