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Jeden Tag rühme ich mich des Himmelsvaters und der Himmelsmutter

Yun-Ah Ha aus Jeonju in Korea

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Im Januar 2019 flog ich nach Aracaju, der Hauptstadt des Bundesstaates Sergipe im Nordosten Brasiliens, um unsere verlorenen Brüder und Schwestern zu finden, die sehnsüchtig auf die Nachricht der Errettung warten. Da ich dachte, ich hätte nicht viel Zeit, um dort zu bleiben, überbrachte ich fleißig Gottes Stimme an so viele Seelen wie möglich. Die Menschen reagierten jedoch negativ auf die Botschaft: „Ich habe bereits genug Wissen über Gottes Wort. Ich brauche die Bibel nicht mehr zu studieren“, „Die Bibel mag über Gottmutter aussagen, aber ich werde nur an Gottvater glauben“, „Das ist deine eigene Interpretation über die Bibel“ und so weiter.

Die meisten wollten nicht an Gottmutter glauben, über die die Bibel Zeugnis ablegt. Es gab zwar einige, die Interesse zeigten, doch es war schwer, sie wiederzutreffen. Außerdem war es damals eine heiße Sommerzeit, und meine Entschlossenheit, dem himmlischen Vater und der Gottmutter zu gefallen, indem ich gute Früchte trage, wurde mit der Zeit schwächer.

Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen.Gal 6,9

Ich erinnerte mich an den Vers, wann immer ich das Gefühl hatte, an meine Grenzen gestoßen zu sein. Ich glaubte fest daran, dass es Gottes Wille war, mich an diesen Ort zu schicken, obwohl ich durch Schwierigkeiten ging.

Das Evangelisationsfest zu Pfingsten kam. Ich predigte freudig mit den Mitgliedern, um mich ganz auf das Missionsfest zu konzentrieren. Am fünften Tag traf ich eine Frau mit ihrem Kind in einem Park. Da sie die Existenz der Gottmutter in der Bibel bestätigte, wollte sie mehr Gottes Wort studieren und versprach, am kommenden Sabbat Zion zu besuchen.

Am Sabbat kam sie mit ihrem Kind nach Zion, wie sie es versprochen hatte. Sie war neugierig, warum die weiblichen Mitglieder ihren Kopf mit einem Schleier bedecken. Nachdem sie nach und nach die Gebote Gottes gelernt hatte, erhielt sie mit ihren beiden Kindern ein neues Leben.

Die neue Schwester liebte Zion, weil alles durch die Bibel erklärt wurde. Sie brachte ihre Familie – ihren Mann, ihre Schwester und ihre Schwägerin – nach Zion, trotz der großen Entfernung zwischen ihrem Haus und Zion. Ich erkannte, dass die letzten fünf Monate die notwendige Zeit waren, in der ich mit Ausdauer auf diese kostbaren Seelen warten musste. Ich schämte mich dafür, dass ich ungeduldig, ängstlich und erschöpft war, ohne den tiefen Willen Gottes zu ergründen. Ich fasste den Entschluss, ein Evangeliumsarbeiterin zu werden, der fleißig über den himmlischen Vater und die Mutter predigt, mit Dankbarkeit und Ausdauer in allen Dingen.

Der Park, in dem ich die Schwester zum ersten Mal traf, ist der Ort, an dem ich oft das Evangelium verkündige. Ich bin mit den Ladenbesitzern in der Gegend bekannt. Sie fragen mich, wo die himmlische Mutter ist, aber Gottmutter wird in der Bibel und Gottes Schöpfung bezeugt. Es ist auch natürlich, dass Gottes Kinder sich ihrer Eltern rühmen. Ich werde als ein Kind des himmlischen Vaters und der himmlischen Mutter noch mehr über die Elohim predigen, bis zu dem Tag, an dem alle himmlischen Kinder, die in der ganzen Welt verstreut sind, nach Zion zurückkehren und auf Gottes Stimme hören werden.