Erleuchtung
Wir teilen große und kleine Erleuchtungen, die wir in unserem täglichen Leben haben, wenn wir mit Gott wandeln.
Geistlicher Auftrieb
Der Blauwal, das größte bekannte Säugetier der Erde, wiegt als ausgewachsenes Tier über 100 Tonnen. In der südlichen Hemisphäre gibt es sogar Blauwale, die bis zu 180 Tonnen wiegen, was wirklich beeindruckend ist. Noch erstaunlicher ist die Tatsache, dass diese riesigen Wale nicht untergehen, sondern im Wasser schwimmen. Dies ist der Auftriebskraft zu verdanken. Auftrieb in Flüssigkeiten und Gasen ist eine nach oben gerichtete Kraft, die einem eingetauchten Körper entgegenwirkt, weil der Wasser- bzw. Gasdruck an der Unterseite größer ist als an der Oberseite. Ohne Auftrieb könnten Wale, aber auch andere Meerestiere, Menschen, Schiffe usw. im Wasser nicht schwimmen bzw. schweben. In den Abgrund der Sünde abgestürzt, hat die im Grunde nicht zu rettende Seele ganz unerwartet eine geistliche Auftriebskraft…
Park Eun-seo aus Daegu in Korea
Der wahre Grund für das Warten
„Mama hat lange gewartet, bis du geboren bist.“ Das habe ich schon seit meiner Kindheit oft von meiner Mutter gehört. Sie erzählte, dass sie nach ihrer Hochzeit gehofft hatte, schnell ein Kind zu bekommen, doch entgegen ihrer Erwartung musste sie lange warten, bis sie mich empfing. Deshalb feierten viele Menschen in ihrem Umfeld die Neuigkeit, und als sie hochschwanger war, streckte sie ihren Bauch noch stolzer heraus, um ihn zu zeigen. Als Hauptfigur dieser oft wiederholten Geschichte berührte sie mich jedoch nie besonders. Schließlich waren es ja doch die Gefühle meiner Mutter, nicht meine. Manchmal verstand ich aber beim besten Willen nicht, warum sie immer wieder dieselbe Leier abspielte. Eines Tages, als ich ein Buch über Kommunikation las, fiel mir…
Jo Seong-ye aus Cuiabá in Brasilien
Die Kraft der Dankbarkeit
Ich habe einmal einen Dokumentarfilm mit dem Titel „Die Kraft der Dankbarkeit“ gesehen. Die Hauptfigur, ein Vater von zwei Kindern, litt ständig unter Depressionen und war stark alkoholabhängig. Der Wendepunkt in seinem Leben kam, als er begann, ein Dankbarkeitstagebuch zu führen. Sobald er die Dinge aufzuschreiben anfing, für die er dankbar war, hörte er mit dem Trinken auf. Tag für Tag teilte er seine Dankbarkeit mit seinen Kindern, und die familiären Beziehungen entwickelten sich positiv und es herrschte stets eine gute, friedliche Atmosphäre. Die größte Veränderung zeigte sich jedoch in seinem Gesichtsausdruck: Er lächelte nun strahlend und freudig. Die Menschen in seiner Umgebung lobten ihn für sein breites Lächeln und seine Freude über die kleinsten Dinge und sagten: „Ich möchte…
Park Yun-ju aus Melbourne in Australien
Eine goldene Regel für den Umgang mit den Menschen
Ich dachte über die Lehren von Jesus aus der Bergpredigt nach: Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten. Mt 7,12 Jeder möchte sehr wohlwollend und menschenfreundlich behandelt werden. Es gibt jedoch einen Grundsatz, der dabei unbedingt befolgt werden muss: Wenn Sie von anderen respektiert, geliebt, gelobt, verstanden, getröstet und bedient werden wollen, dann sollten Sie sie zuerst respektieren, lieben, loben, verstehen, trösten und bedienen. Im umgekehrten Fall, wenn Ihnen Kritik und Hass wirklich von tiefster Seele zuwider sind, sollten Sie sich gefälligst damit zurückhalten, die anderen zu kritisieren oder zu hassen. Letztendlich lautet eine goldene Regel für menschliche Beziehungen: „Behandeln Sie Ihre Mitmenschen in allem…
Jo Mun-gyeong aus Seoul in Korea
Gute Früchte aus gutem Boden
Ich besuchte die Wochenendfarm meiner jüngeren Schwester auf der Insel, um Knoblauch und Zwiebeln zu ernten. Die im letzten Herbst einzeln gepflanzten Knoblauchzehen waren zum Zeitpunkt der Ernte zu sechs Knoblauchzehen herangewachsen. Meine Schwester und ihr Mann waren sehr zufrieden und sagten, dass die diesjährige Knoblauch- und Zwiebelernte im Vergleich zum letzten Jahr viel besser ausgefallen sei. Sie erzählten, dass sie sich sehr angestrengt hätten, um in diesem Jahr eine gute Ernte zu erzielen, weil sie aus den schlechten Ertragsmengen des letzten Jahres gelernt hätten. Als Erstes reicherten sie den Boden an, indem sie natürlichen Dünger herstellten. Sie mischten und fermentierten verschiedene Zutaten wie Kaffeesatz, Presskuchen, EM (Effektive Mikroorganismen1) und Reishülsen und verteilten die Mischung dann auf den Feldern. Dank…
Ahn Hee-yeon aus Seoul in Korea
Unsere Mutter
Unsere Mutter denkt nur an ihre Kinder. Mutter jätet Unkraut in der sengenden Sonne, prüft unzählige Male, ob die Sesamkörner reif sind, erntet sie sorgfältig mit der Hand, wobei die reifen Kapseln zunächst getrocknet werden, und versendet die herausgesiebten Samen mit einem Paketdienst an jedes ihrer Kinder, die sehr weit von ihrem Geburtsort entfernt leben. Sie gibt alles her, was sie hat. Und jedes Mal, wenn sie ihre Kinder anruft, fragt sie nur, ob sie Unterstützung brauchen. Selbst wenn ich sie im Telefonat, bei dem ich die ganze Zeit im Mittelpunkt stehe, mit Mühe nach Gesundheit und Wohlergehen frage, bekomme ich immer die gleiche Antwort: „Mir geht's wunderbar. Solange es dir gut geht, ist alles in Ordnung.“ Ich hatte es…
Park Hye-yeong aus Gimhae in Korea
Drei Tage zum Sehen
Helen Keller war eine Person, die weder hören noch sehen noch sprechen konnte. Mithilfe ihrer Lehrerin Anne Sullivan, die sich liebevoll und hingebungsvoll um sie kümmerte, zeigte Helen Keller jedoch eine übermenschliche Willenskraft und lernte schließlich, Bücher in Blindenschrift zu lesen und sich auszudrücken. In ihrem Essay „Drei Tage zum Sehen“ schrieb sie: „Am ersten Tag sollte ich die Menschen sehen wollen, deren Freundlichkeit und Sanftmut mein Leben lebenswert gemacht haben. Am zweiten Tag sollte ich mit der Morgendämmerung aufstehen und das aufregende Wunder sehen, durch das die Nacht in den Tag verwandelt wird. Den dritten Tag sollte ich in der alltäglichen Welt verbringen, inmitten der Menschen, die ihren Geschäften nachgehen. Wenn mir schon die bloße Berührung so viel Freude…
Kim Jin aus Bucheon in Korea
Ich bin dankbar, eine Mutter zu sein
Es war an einem Sonntagmorgen. Ich wachte nach langem Ausschlafen auf und stellte fest, dass die Sonne bereits hoch am Himmel stand. Neben meinem schlafenden Sohn liegend, wollte ich noch etwas länger im Bett bleiben. Aber ich konnte nicht, denn ich bin ja eine Mutter bzw. habe meine Mutterpflichten, zum Beispiel das Zubereiten des Frühstücks für die Familie u. v. a. m. Ich weckte meinen Sohn aus dem Schlaf und sagte scherzhaft zu ihm: „Lieber Sohn, ich möchte nicht mehr Mutter sein.“ „Warum denn, Mutti?“ „Weil ich das Gefühl habe, dass ich schon zu lange deine Mutter bin. Jetzt sollst du meine Mutter werden!“ „Wenn ich in den Himmel komme, werde ich mich wie deine Mutter um dich kümmern“, fügte…
Jeong Mi-yeong aus Seoul in Korea
Was ich brauche
Als aber der Aufseher aus dem Schlaf auffuhr und sah die Türen des Gefängnisses offen stehen, zog er das Schwert und wollte sich selbst töten; denn er meinte, die Gefangenen wären entflohen. Paulus aber rief laut: Tu dir nichts an; denn wir sind alle hier! Da forderte der Aufseher ein Licht und stürzte hinein und fiel zitternd Paulus und Silas zu Füßen. Und er führte sie heraus und sprach: Liebe Herren, was muss ich tun, dass ich gerettet werde? Sie sprachen: Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du und dein Haus selig! Apg 16,27-32 Das Verhalten des Paulus hat mich verblüfft: Ich wäre aller Wahrscheinlichkeit nach Hals über Kopf weggelaufen, ohne mich umzudrehen, vor lauter Angst, in dieser Situation…
Bae Su-jin Cheongju in Korea
The Power of Gratitude
I currently serve as a social service worker. Thanks to this role, I’ve had the opportunity to participate in a work mission group, even while still a university student. At first, everything felt unfamiliar and difficult. Each morning, I could only think about wanting to go home, and I found myself admiring the other members who faithfully showed up to work every day. What changed me was something quite simple: a gratitude journal. The members of our Work Mission write and share gratitude journals every day. Whether it’s something small like being thankful for clear skies or a cup of coffee from the boss or something more serious, they always found something to be grateful for, even in the midst…
Kim Ga-gyeong from Gwangju, Korea
Die unsichtbare Liebe
Vor einigen Jahren sah ich im Video ein Aquarium mit allen kunterbunten Korallen verziert. Dort drinnen schwammen Salzwasserfische wie Stachelkugelfische, gelbe Doktorfische, Cartoon-Clownfische und Blaustreifen-Kaiserfische herum. Es war so schön, dass es schien, als wäre ein Teil des Ozeans dorthin versetzt worden. Auf einmal packte mich doch die Neugier, genau zu erfahren, wie man Salzwasserfische in einem Aquarium züchtet, also recherchierte ich zu diesem Thema und fand heraus, dass es viel komplizierter ist als die Haltung von Süßwasserfischen: Zunächst braucht man ein einfaches Aquarium und einen separaten Sumpfbehälter, um mithilfe einer Pumpe durch einen speziell auf Salzwasserfische abgestimmten Filter gefiltertes Wasser bereitzustellen. Nach dem Einrichten des Salzmessgeräts zum Einstellen des Salzgehalts des Wassers, der Unterwasserheizung, des Thermometers, der Beleuchtung, des…
Gang Jona in Moskau (Russland)
Sei selbst derjenige, der dient
Nachdem ich Gott angenommen und mein Glaubensleben begonnen hatte, fielen mir in Zion einige Dinge auf, die an keinem anderen Ort zu sehen waren. Zunächst war es schwierig herauszufinden, wer älter als ich und schon seit langer Zeit ein Kirchengänger war. Der Grund dafür lag darin, dass ich niemanden sah, der Autorität über andere ausübte. Zweitens beteiligten sich alle sehr aktiv am Bibelstudium, Reinigungsarbeiten und ehrenamtlichen Diensten, obwohl niemand sie darum gebeten hatte. Das waren die Dinge, die ich nicht leicht verstehen konnte, weil ich an die strenge Rangordnung im gesellschaftlichen Leben gewöhnt war. Meiner Erfahrung nach ist es normalerweise schwierig, eine Gruppe zu kontrollieren, daher ist ein Befehlssystem erforderlich. Wenn zwei Menschen die gleiche Position innehaben, müssen sie arbeiten,…
Park Seong-min aus Seoul in Korea
Der Tag, an dem ich mit meiner Oma Samen von getrockneten Sesampflanzen abschüttelte
Eines Tages besuchte ich meine Großmutter kurz vor der Erntezeit im Herbst. Normalerweise trete ich früh den Heimweg an, um am nächsten Tag rechtzeitig zur Arbeit zu gehen, aber an diesem Tag beschloss ich, ihr beim Abschütteln von getrockneten Sesampflanzen unter die Arme zu greifen und etwas später als sonst nach Hause zurückzukehren. Sobald ich vorsichtig das Kakifeld überquerte, wo hier und da herabgefallene reife Kakis zu sehen waren, und das Sesamfeld betrat, wurde mir klar, dass es mehr Arbeit geben würde als erwartet. Das Feld überstreckte sich über den ganzen Berghang, und die zu Bündeln zusammengeschnürten Sesampflanzen standen dort aufgereiht wie Kinder auf einem Spielplatz. „Oma, sollten wir all diese Sesambündel abschütteln?“ „Wir können heute sowieso nicht damit fertig…
Jeon Yeong-seon aus Anyang in Korea
Ich suche meine Mutter
Als ich die Straße entlangging, sah ich ein Flugblatt mit der Aufschrift „Ich suche meine Mutter“. Ich hatte schon viele Flugblätter gesehen, auf denen Eltern nach ihren Kindern suchten, aber noch nie eines mit der Suche der Kinder nach ihren leiblichen Müttern. Das Flugblatt mit Informationen über die im Kindesalter verloren gegangene Mutter enthielt ein Kindheitsfoto der Inserentin und ihr aktuelles Foto, und über den Ort, an dem sie zum ersten Mal gefunden wurde. Die letzte Zeile des Flugblatts ließ mich einen Moment lang fassungslos zurück: „Ich warte sehnlichst darauf, dass sich jemand meldet, der sich an mich erinnert oder mich kennt“. Wie einsam muss jeder Geburtstag dieses Kindes gewesen sein! Wie verlassen und untröstlich all die Tage für ein…
Byeon Ah-young aus Yeosu in Korea
Es tut mir leid, dass ich dich an Schmerzen habe leiden lassen
Ich ging zum Kindergarten meiner Tochter Seo-hee, um sie abzuholen. Als ihre Lehrerin sie herausbrachte, sagte sie mit besorgtem Blick zu mir: „Seo-hee hat den ganzen Tag über mit den Augen geblinzt. Das ist nicht ihr erstes Mal. Ich mache mir Sorgen um sie.“ „Ah, sie hat empfindliche Augen, deshalb macht sie das, vor allem, wenn sie müde ist oder viel liest. Bringe ich sie früher ins Bett, dann geht es ihr wieder viel besser.“ Ich sagte es, als wäre es nichts Besonderes, und kam mit ihr nach Hause zurück. Jedoch schien mein Kind - aller Wahrscheinlichkeit nach unbewusst beeinflusst durch die Bemerkung ihrer Lehrerin - an diesem Tag ungewöhnlich häufiger als zuvor zu zwinkern. Beim Buchlesen, Essen und Reden…
Jeong Eun-jeong aus Seoul in Korea
Ich dachte, es wäre in Ordnung
Eines Tages fand ich eine Flasche Trinkjoghurt im Kühlschrank. Ich hatte vor einiger Zeit eine Packung Joghurt gekauft und dachte, ich hätte die ganze Packung aufgegessen, aber eine lag noch ganz tief im Kühlschrank versteckt. Und zwar war dessen Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen, aber ich brachte es nicht leicht übers Herz, ihn wegzuwerfen. Da Joghurt im Grunde ein fermentiertes Lebensmittel ist, war ich voll und ganz davon überzeugt, dass ein Milchprodukt auch nach dem Verfallsdatum noch lange nicht in die Tonne müsste. Als ich ihn gerade zu mir nehmen wollte, kam meine Tochter in die Küche: „Mama, wir haben Joghurt? Kann ich bitte auch welchen haben?“ „Nein. Das Verbrauchsdatum für dieses Produkt ist bereits überschritten. Du wirst davon Bauchschmerzen bekommen.“ „Warum hast…
Jo Eun-jin aus Changwon in Korea
Eine nicht ausweichbare Verpflichtung
Denn dass ich das Evangelium predige, dessen darf ich mich nicht rühmen; denn ich muss es tun. Und wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht predigte! Täte ich’s aus eigenem Willen, so erhielte ich Lohn. Tue ich’s aber nicht aus eigenem Willen, so ist mir doch das Amt anvertraut. 1. Kor 9,16-17 Seit meiner Kindheit ging ich mit meinen Eltern in die Kirche. Als ich in die Mittelschule kam, begann ich, die Bibel ernsthaft und zielstrebig zu studieren. Die Worte der Bibel, wie das Gleichnis vom Feigenbaum und die Prophezeiungen von Daniel und der Offenbarung, waren erstaunlich und faszinierend. Ich teilte das, was ich lernte, mit meinen Freunden. Nach und nach nahm die Zahl der Früchte zu. Die Gemeindemitglieder sagten…
Lee Jae-wook aus Sacheon in Korea
Freude an der Fruchternte
Als ich klein war, waren die Felder und Reisfelder in meinem Dorf auf dem Land mein Spielplatz. Meinen Eltern zu helfen war eines der lustigsten Spiele. In der arbeitsreichen Landwirtschaftssaison lief ich mit einer Hacke oder Spitzhacke in der Hand über die Felder oder folgte meinen Eltern, wenn sie Pestizide versprühten. Wenn die Erntezeit kam, half ich ihnen, die Feldfrüchte einzufahren, die sie ein Jahr lang gut gepflegt hatten, indem sie Bohnen und scharfe Paprika pflückten oder Süßkartoffeln ausgruben. Anstatt mich müde zu fühlen, war ich einfach froh, bei meiner Mutter bleiben zu können. Wann auch immer sie zur Arbeit gingen, stand ich ihnen jedes Mal hilfsbereit zur Seite. Die mit meinen Eltern auf den Feldern und Reisfeldern verbrachte Zeit…
Park Jeong-ah aus Gimcheon in Korea
Mutter von sechs Kindern
Meine Mutter war eine sehr freundliche und ruhige Person. Bei jeder Gelegenheit las sie mir mit sanfter Stimme ein Buch vor, was mir sehr gefiel. Bis zu meinem fünften Lebensjahr wuchs ich wie eine Prinzessin auf. Dann wurde meine kleine Schwester geboren. Sie sah aus wie ein Junge, weil sie nur wenige Haare und rote Pausbacken hatte. Da mein Großvater und meine Großmutter die Geburt ihres Enkels sehnsüchtig erwartet hatten, waren sie enttäuscht, als meine Schwester zur Welt kam. Nach dem ersten Geburtstag meiner Schwester begann der Bauch meiner Mutter wieder zu schwellen. Als sie mit ihrem geschwollenen Bauch und ihrem aufgedunsenen Gesicht zu einer Veranstaltung in meinem Kindergarten kam, schämte ich mich ein wenig für sie. „Andere Mütter haben…
Eun-jin Jo aus Changwon in Südkorea
Mich hat herzlich verlangt!
Vor zwei Jahren ging ich ins Krankenhaus, weil mein Knöchel sehr stark schmerzte. Der Arzt sagte mir, dass mein Gelenk stark abgenutzt sei, und so stimmte ich nach einer ausführlichen ärztlichen Untersuchung und Beratung einem chirurgischen Eingriff zu. Ich wollte mich nach der Operation schnell wieder vollständig erholen, aber als der Tag der Operation näher rückte, hatte ich Angst, denn ich stellte mir immer wieder die Operationsszene vor und dachte sogar darüber nach, sie abzusagen. Am Tag der Operation ging ich in den Operationssaal und lag auf dem Bett, als würde ich auf den Tod warten. Wahrscheinlich weil ich solche Angst hatte, sah der Operationssaal kalt aus und sogar die weißen Kittel der Ärzte wirkten sich kalt auf mich aus.…
Kim Jong-su aus Seongnam in Südkorea