Glaube und Leben

Erleuchtung

Wir teilen große und kleine Erleuchtungen, die wir in unserem täglichen Leben haben, wenn wir mit Gott wandeln.

Erinnerungen an meine Mutter

Letzten Winter besuchte mich meine Mutter in den Vereinigten Staaten. Ich war so glücklich, jeden Tag von frühmorgens bis spätabends mit meiner Mutter zusammen zu sein, die ich zum ersten Mal seit sieben Jahren wiedersah. Drei Monate vergingen wie im Fluge und der Tag kam, an dem ich von ihr Abschied nehmen musste. Am Flughafen hätte ich am liebsten geweint, aber zum Abschied winkte ich ihr nur zu. Als ich nach Hause kam und das leere Zimmer betrat, brach ich schließlich in Tränen aus. Erinnerungen, wie sie mir jeden Morgen warmes Wasser, Tomaten, Bananen, Eier usw. brachte und wir abends gemeinsam in der Nachbarschaft Sport trieben, kamen mir in den Sinn: „Schau dir mal die Knospen an dem totgeglaubten Baum…

Lee So-yeong aus Hwaseong in Südkorea

Das ist etwas, was jeder tun kann

Zu Beginn des Herbstfestes habe ich mir das Ziel gesetzt, so vielen Menschen wie möglich das Evangelium zu verkünden und mit den Mitgliedern meiner Gemeinde Gottes vereint zu sein. Als Familienoberhaupt hatte ich das Gefühl, dass es schwierig sein würde, mir Zeit zum Predigen zu nehmen. Aber ich wollte Zion auch nur ein wenig helfen und machte mich nach Feierabend auf den Weg nach Zion. Obwohl ich gemeinsam mit meinen Gemeindemitgliedern Schritte für die Verkündigung des Evangeliums unternommen hatte, konnte ich ein paar Tage lang nicht anders, als einfach neben ihnen dazustehen. Als ich mich weiterhin jeden Tag an der Evangelisation beteiligte, mit der Absicht, noch ein bisschen mehr zu tun, gewann ich Mut und konnte die Wahrheit verbreiten. In…

Jang Seong-min aus Seongnam in Südkorea

Sohn, der dem Vater ähnelt

„Der Sohn sieht seinem Vater sehr ähnlich.“ Wenn mein Vater das von jemandem sagen hört, lächelt er von einem Ohr zum anderen. Manchmal frage ich mich, ob es für ihn so eine Freude ist, dass er so glücklich breit lächelt. Als ich noch ein Kind war, hörte ich eigentlich viele Leute sagen, dass ich meiner Mutter wie aus dem Gesicht geschnitten sei, weshalb ich einfach dachte, dass ich ihr sehr ähnelte. Dann sagte eines Tages jemand zu meinem Vater, dass ich ihm zum Verwechseln ähnlich sei. Sobald er nach Hause kam, prahlte er vor meiner Mutter damit. Seitdem hörte ich immer häufiger, dass mein Vater und ich einander wie ein Ei dem anderen gleichen, und man fragte mich jedes Mal:…

Kim Seung-hyk in Madrid, Spanien

Übungsmeister

In unserem Zion haben wir ein süßes und liebenswertes Kleinkind, das gerade ein Jahr alt geworden ist. Es scheint, als wäre es erst gestern gewesen, dass er in den Armen seiner Mutter mit den Händen zappelte und mit den Beinen strampelte. Aber er lernte bald, mit durchgestrecktem Nacken und gestärktem Rücken selbstständig dazusitzen, und jetzt strengt er sich sogar an, alleine aufzustehen und Schritte zu machen. Er sieht so herzig aus, dass ich meine Augen nicht von ihm lassen kann, wenn er beim Balancieren, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren, noch manchmal stolpert und schließlich hinfällt. Da seine Beine noch nicht stark genug sind, plumpst er oft auf den Hintern. Aber er hört nicht auf, wackelig zu laufen. Obwohl auf…

Goh Su-jeong aus Jeonju in Südkorea

Gottes tägliche Geschenke

„Gott schenkt uns immer einen neuen Tag und neue Kraft. Was wäre, wenn unser Geist ohne einen neuen Tag keine neue Kraft durch Gott finden würde? Wenn ich nur daran denke, kann ich nicht anders, als Dankbarkeit dafür zu empfinden. Wenn Gott es nicht täte, würde ich mit zunehmender Müdigkeit und Leistungsschwäche zu kämpfen haben.“ Als ich einer Schwester zuhörte, die damit beschäftigt war, ein Glaubensleben zu führen, im Büro zu arbeiten und sich um ihren Haushalt zu kümmern, war ich gleichzeitig dankbar und traurig: Weil es eine Routine war, die sich tagaus, tagein wiederholte, betrachtete ich die mir jeden Tag gegebene Zeit und die Kraft des Heiligen Geistes als selbstverständlich. So werde ich von nun an die täglichen Gaben…

Han Min-ji aus Montevideo in Uruguay

Sieg durch Ausdauer und Einheit

Ich habe mir ein Video mit dem Titel „Das Tauziehen der Grundschüler, das die Welt bewegte“ angesehen. Es war ein Seilziehen zwischen zwei Grundschulen in Kasachstan. So wie der Titel vermuten lässt, war das Video die ganze Zeit über sehr berührend und ging mir richtig ans Herz. Von Beginn des Tauziehens an lag die blaue Mannschaft in Führung. Am Anfang waren die meisten Schüler der roten Mannschaft auf die gegnerische Seite gezogen, und nur ein Junge blieb vor der Bodenmarkierung, der sich mit all seinen Kräften bemühte, sie nicht zu überschreiten, und er ließ das Seil nie los, obwohl sein Gesicht schmerzverzerrt war. Während alle erstaunt waren, dass der Junge seine starken Schmerzen in Gliedmaßen ertrug, indem er - in…

Hong Jeong-eun aus Seongnam in Südkorea

Etwas Kleines und Unbedeutendes

Meine Schwägerin betreibt alleine ein Restaurant. Als sie mich bat, ihr beim Tapezieren des Restaurantsaals zu helfen, ging ich sofort in bequemer Arbeitskleidung zu ihr nach Hause. „Ich denke, wir müssen alte Tapete von oben abreißen“, sagte ich zu ihr. Dann holte sie eine kleine Leiter aus dem Lagerhaus. Ich kletterte die Leiter hinauf und bewegte meine Arme, um die Tapete langsam und vorsichtig zu entfernen. In diesem Moment fiel ich auf einmal rückwärts von der Leiter herunter und landete auf meinem Hinterteil. Autsch! Noch während ich mir ächzend den Po rieb, kam meine Schwägerin auch schon zu mir geeilt, um mir beim Aufstehen zu helfen. „Geht es dir gut? Das ist merkwürdig. Diese Leiter ist gar nicht so schwach.“…

Kim Im-suk aus Daegu in Südkorea

Verschmierte Brillengläser

Wir führten Reparaturarbeiten im Badezimmer der Gemeinde durch. Als wir mit dem Schneiden der Fliesen fertig waren, war das Badezimmer mit Steinstaub gefüllt, das ich nach dem Lüften verließ. Aber aus irgendeinem Grund schwebte jedoch auch immer noch Steinstaub im Korridor herum. Ich öffnete alle Korridorfenster, holte einen Ventilator herein und schaltete ihn ein, doch selbst der Innenraum des Tempels war bereits mit Steinstaub bedeckt. Ich machte mir Sorgen: „Was sollen wir jetzt machen, denn morgen ist ja der Sabbat?“ Daher öffnete ich eilends alle Fenster und Türen. Aber sobald ich die Fenster öffnete und nach draußen schaute, bemerkte ich etwas Seltsames: Auch die ganze Nachbarschaft war in eine Staubwolke gehüllt. Ich grübelte vor mich hin: „Ist das auf unsere…

Oh Dae-yeop aus Seoul in Südkorea

Der Tau aus der Morgenröte

Die Bibel vergleicht junge Erwachsene mit dem Tau aus der Morgenröte (Ps 110,3). Da ich auch eine junge Erwachsene bin, habe ich oft die Worte „Tau aus der Morgenröte“ gehört. Allerdings wusste ich nicht, was sie wirklich bedeuteten. Ich dachte nur: „Heißt das, dass wir bei etwas immer die Führung übernehmen sollten, wie der Tau, der sich früh am Morgen bildet, wenn alle noch im tiefen Schlaf liegen?“ Dann verstand ich zufällig deren Bedeutung: In Israel, dem Schauplatz der Bibel, dauert die Trockenzeit etwa sechs Monate. Obwohl es in dieser Zeit nicht regnet, können die Pflanzen nur durch den regelmäßigen Tau1 in der Morgenfrühe, der sich aufgrund des Temperaturunterschieds zwischen Tag und Nacht bildet, überleben. 1. Tau ist ein beschlagender…

Yeon Bo-ra-mi von der Insel Jeju in Südkorea

Die Schwester, die für ihre jüngere Schwester singt

Eines Tages hörte ich ein Gespräch zwischen zwei Schwestern im Grundschulalter auf der Toilette der Gemeinde: „Schwester, bitte sing ein Lied für mich!“ Sobald sie ihre ältere Schwester darum bat, begann sie zu singen. Ich war ein wenig überrascht, sie mit lauter Stimme singen zu hören, denn normalerweise verhielt sie sich ruhig und gelassen. Kurz darauf erfuhr ich den Grund für ihr Singen, was mich zutiefst berührte: „Ich muss jeweils meiner kleinen Schwester ein Lied singen, weil sie Angst hat, ganz alleine auf der Toilette zu sein.“ Ich fand es in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert und lehrreich, dass sie sich aufmerksam und eingehend um ihre jüngere Schwester gekümmert hat. Diese liebevolle Schwesternbeziehung lässt mich mit Scham und Reue auf mich selbst…

Lee Hye-gyeong aus Seongnam in Südkorea

Obwohl Gott uns alles gibt, was wir auf unserem Glaubensweg benötigen

Letzten Winter, als eine extreme Kältewarnung herausgegeben wurde, sagte meine Frau zu mir, dass beim Duschen überhaupt kein Warmwasser mehr aus der Leitung komme, und sie bat mich, die Funktionstüchtigkeit der Heizungsanlage zu überprüfen. Als ich das Kesselbetriebssystem einer Kontrolle unterzog, blinkte eine rote Lampe. Ich schaltete den Schalter aus und wieder ein, aber der Heizungsapparat funktionierte immer noch nicht. Nachdem ich überlegt hatte, was ich tun sollte, ging ich auf die Veranda, wo der Kessel installiert war und las sorgfältig die Anleitung zur Fehlerbehebung durch. Es wurde empfohlen, den Heizungsfilter zu reinigen. Sobald ich den Filter gefunden hatte, nahm ich ihn auseinander. Er war übersät mit feinem Staub, Schmutz und Sand. So machte ich ihn sauber und schaltete den…

Yeo In-won aus Daejeon in Südkorea

Das Glück der Mutter

Auf dem Heimweg von der Arbeit stieg ich in den Bus ein. Der Bus war überfüllt mit Schülern nach dem Unterricht, Büroangestellten nach Feierabend und älteren Menschen, die vom Einkaufen zurückkehrten. Dann fiel mir ein Grundschüler ins Auge, der zwischen ihnen saß und mit Begeisterung eine Scheibe Toastbrot knabberte. Seine Mutter hielt sich am Haltegriff fest, während sie mit all seinen Sachen in beiden Händen neben ihm stand. Obwohl sie alle Hände voll zu tragen hatte, lächelte sie glücklich, als sie zusah, wie ihr Kind seinen köstlichen Toast aß. Die Szene ist mir lebendig im Gedächtnis geblieben, als wäre sie mit einer Kamera festgehalten worden, weil sie mich mit einem Mal an unsere Himmelsmutter erinnert hat. Gottmutter kümmert sich immer…

Koh Ji-hae aus Namyangju in Südkorea

Der richtige Zeitpunkt für eine Behandlung

Irgendwann begann einer meiner Zähne zu schmerzen. Aber die Zahnschmerzen verschwanden bald, weshalb ich den Gang zum Zahnarzt verzögerte. Doch mit der Zeit wurden die Schmerzen unerträglich. So suchte ich schließlich eine Zahnarztpraxis auf. Wie erwartet war der Zahn von einer großen Karies befallen. Auch an meinen anderen Zähnen hatte sich Karies gebildet. Also beschloss ich, sie alle behandeln zu lassen. Es war zwar einfach, die leicht kariösen Zähne zu restaurieren, aber die Restaurierung des rechten Zahns mit tiefer Karies bereitete mir große Schmerzen. Der Arzt sagte: „Je tiefer ein Hohlraum geht und je länger Sie die Behandlung hinauszögern, desto mehr Schmerzen werden Sie verspüren und desto länger dauert die Behandlung.“ Aufgrund der fortgeschrittenen tiefgehenden Karies musste ich fast drei…

Kim Se-hun aus Sejong in Südkorea

Durch den Geist Gottes

Als ich vor nicht allzu langer Zeit an einer kurzfristigen Missionsreise in den Kongo teilnahm, machte ich mir große Sorgen. Das lag daran, dass das vom kongolesischen Volk gesprochene Französisch eine Sprache war, an die ich nicht einmal im Traum gedacht hätte, geschweige denn sie jemals noch zu meinen Lebzeiten zu sprechen. Gott gab denjenigen, denen es an Sprachkenntnissen mangelte, durch den folgenden Vers ermutigende Worte: Und er antwortete und sprach zu mir: Das ist das Wort des Herrn an Serubbabel: Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth. Sach 4,6 Dank dieser ernüchternden Bibelstelle, die sich während des kurzzeitigen Missionsaufenthalts in mein Herz eingeprägt hatte, konnte ich gute Früchte tragen. Tatsächlich…

Tapiwa Taruvanda aus Harare in Simbabwe

Vom geistlichen Frühgeborenen zum vollkommenen Kind Gottes

Ich habe vorher als Hebamme gearbeitet. Hebammen sind Spezialistinnen für Schwangerschaft, Geburt, Wochenbettbetreuung und Säuglingspflege. Meine Mutter hatte großen Einfluss auf meine Entscheidung, Hebamme zu werden. Als ich sah, wie hart sie arbeiten musste, um ihre vier Kinder großzuziehen, fragte ich mich immer: „Warum muss sie für ihre Familie leben und hat keine Zeit für sich selbst? Kann ich überhaupt wie meine Mutter werden?“ Ich begann intensiv über die Rolle einer Mutter nachzudenken und entschied mich für eine Karriere als Hebamme. Die Fragen, die ich hatte, wann auch immer ich meine Mutter ansah, lösten sich alle, nachdem ich mich während meiner Schulzeit zum christlichen Glauben bekannt hatte. Die Liebe und Opferbereitschaft der Mütter erinnerten mich an die unerschöpfliche Liebe der…

Matsumoto Miwa aus Osaka in Japan

Licht im Nebel

Während der letzten Nationalfeiertage fuhr mein Mann zuerst in seine Heimatstadt, um einige wichtige Angelegenheiten zu erledigen, und mein Sohn und ich gingen am nächsten Tag dorthin. Nachdem wir eine schöne Zeit miteinander verbracht hatten, machten wir uns alle wieder auf den Heimweg. Es war früh am Morgen, und der dichte Nebel sorgte für verschwommene Sicht auf der Autobahn. Dann wechselte mein Mann die Fahrspur, lenkte seinen Wagen vor uns und schaltete die Warnblinkanlage ein. Unter Berücksichtigung seiner Warnbeleuchtung fuhr ich langsam und vorsichtig. Nachdem wir eine ganze Weile gefahren waren, kamen wir endlich sicher aus der nebligen Gegend heraus. Allerdings verschwand auf einmal das Auto meines Mannes, das sich noch bis vor einem kurzen Moment direkt vor uns befand,…

Kim Hyeon-su aus Gunpo in Südkorea

Fragen Sie sich selbst!

Meine Frau begleitet im Gottesdienst Lieder auf dem Klavier. Eines Tages sagte sie, sie sei besorgt, weil die Noten für gemischten Chor dieses Mal mit einer schwer spielbaren Klavierbegleitung versehen seien. Dann sagte ich beiläufig zu ihr: „Versuch es doch hundertmal! Und wenn du es immer noch nicht kannst, dann geht's halt nicht!“ Auf meine aufmunternden Worte hin übte sie tatsächlich mehr als hundert Mal und konnte schließlich im Einklang mit den wunderschönen Stimmen des Chors das Lied der Gnade zur Ehre Gottes auf dem Klavier begleiten. Ich war tief beeindruckt von ihrem Mut, es nicht aufzugeben, mit der Ausrede, dass es schwierig sei. Wenn ich von nun an vor einem schwierigen Problem oder einer verzwickten Situation stehe, werde ich…

Jeong Jae-pil aus Anyang in Südkorea

In der Hoffnung darauf, dass jeder das Rennen beende

Ich arbeitete ehrenamtlich beim nationalen Sportfestival in Chungju. Meine Aufgabe war es, auf halbem Weg der Halbmarathonstrecke zu stehen und die Athleten zu ermutigen und zu verhindern, dass sie von der Strecke abweichen. Der Marathon begann und ich wartete auf dem mir zugewiesenen Posten auf die Ankunft der Läufer. Nicht lange danach passierte eine Gruppe von Athleten vor mir. Ich feuerte sie an und applaudierte ihnen. Ich dachte, alle Sportler hätten inzwischen den Wendepunkt der Marathonstrecke passiert. Es stellte sich jedoch heraus, dass es sich um die Athleten der Spitzengruppe handelte. Die weiteren Marathonläufer, die an mir vorbeiliefen, waren alle erschöpft und verzweifelt und schnappten nach Luft. Einige von ihnen humpelten, andere stolperten, als würden sie jeden Moment in Ohnmacht…

Choi Hyeon-ah aus Chungju in Südkorea

Zion voller Liebe

An einem Sabbat saß eine Diakonin am Ende einer Bank und ließ einen leeren Raum auf der Innenseite der Bank frei. Als eine Schwester es sah, bat sie die Diakonin, zuerst den mittleren freien Sitzplatz zu belegen. Daraufhin sagte sie mit einem breiten Lächeln zu ihr: „Ich erwärme diesen Platz für eine Schwester, weil sie bald kommt.“ Bei Beobachtung ihrer rücksichtsvollen Handlung gegenüber dieser Glaubensgeschwister konnte ich ihre Nächstenliebe spüren, was mir das Herz und die Seele wärmte. Dank der Liebe der Familienmitglieder, die Himmelsvater und Himmelsmutter ähneln, ist Zion zu allen Zeiten voller Herzenswärme und Geborgenheit.

Kim Hyeon-im aus Suncheon in Südkorea

Der glücklichste Moment des Lebens ist jetzt

Meine Firma lädt einmal im Monat Dozenten ein, um das angestellte Personal zu schulen. Der Vortragende dieses Monats warf in seiner Rede über die Bedeutung der Zeit eine sehr interessante Frage auf: „Wissen Sie, wann die Toten uns am meisten beneiden? Gerade jetzt in diesem Moment. Wenn Sie nicht wissen, wie glücklich Sie sind, während Sie diese kostbaren Augenblicke verbringen, können Sie sich auch in Zukunft nicht glücklich schätzen.“ Seine Worte haben mich beeindruckt. Gott forderte uns auf, unter allen Umständen und in allen Lebenslagen zu danken und zu jeder Zeit fröhlich zu sein. Das bedeutet, dass wir erkennen sollten, wie glücklich wir als Gottes Kinder sind. Allerdings schätzte ich die von Gott geschenkte Gegenwart nicht und freute mich nicht,…

Park Geum-ryeong aus Busan in Südkorea