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Spenden- und Dienst-Staffellauf zur Bekämpfung von COVID-19

„Wir werden bei euch sein, bis jeder wieder in einen gesunden Alltag zurückfindet.“

8. Juli 2020 410 Zugriffe

Als sich die Coronavirus-Situation ausweitete, führten die Mitglieder der Gemeinde Gottes auf der ganzen Welt Spenden- und Dienst-Staffellauf durch, in der Hoffnung, dass alle diese globalen Krisen überstehen würden.

Am 8. Juli spendeten die Mitglieder in Ulan-Bator in der Mongolei 5.000 Einwegmasken und 5.000 handgefertigte Stoffmasken an das mongolische Gesundheitsministerium. Die Mitglieder, die oft ihre eigene Kleidung herstellen, fertigten die Masken mit viel Geschick an. Zuvor, am 30. Juni, übergaben Mitglieder aus Los Angeles in CA und Honolulu in HI in den USA 300 handgefertigte Masken an die Offiziellen der Lenkwaffenzerstörer der US-Marine. Mitglieder, die für das Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York/USA arbeiten (als Mitglieder der Gemeinde Gottes in New Windsor), hielten auch ein Online-Seminar zur Herstellung von Masken per Videokonferenz ab. Nicht nur UNO-Mitarbeiter, sondern auch Angestellte lokaler Unternehmen nahmen an dem Seminar teil, und unsere Kirchenmitglieder zeigten ihnen, wie man Masken mit Kleidung herstellt, die nicht oft getragen wird, und ermutigten sie, die COVID-19 gemeinsam zu überwinden.

Wir bemühten uns auch aktiv um Hilfe für die einzelnen Regionen. In einer Absprache lieferten die Mitglieder Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs wie Reis, Speiseöl, Fertignudeln, Eier, Milch, Seifen, Zahnpasta, Waschmittel und Papier an Nachbarn, die aufgrund von COVID-19 auf den Philippinen, in Indonesien, Chile, Argentinien, Ghana, Uganda, Nigeria und in der Republik Südafrika unter finanziellen Schwierigkeiten leiden. In Kambodscha, Nepal und Neuseeland fertigten die Mitglieder mit ganzem Herzen mehr als 1.000 Lunchpakete an und lieferten sie an die Nachbarn, die in schwierigen Situationen Mahlzeiten ausfallen ließen. In Caracas in Venezuela gab es etwa zwei Monate lang kein fließendes Wasser. Also holten die dort wohnhaften Mitglieder Wasser aus einer Entfernung von 5 km [3,1 Meilen], um die Bewohner mit Wasser zu versorgen, das sie zum Leben brauchen. In Siem Reap, Kambodscha, nahmen Mitglieder Kontakt zu Regierungsstellen auf und spendeten Lebensmittel. In Kapstadt in Südafrika lieferte Schwester Precious Malete Lebensmittel an Nachbarn und sagte: „Ich bin so glücklich und dankbar, dass ich meinen Nachbarn in einer schwierigen Situation Lebensmittel liefern kann. Ich möchte, dass sie wissen, dass wir alle eine Familie sind und dass sie nie alleine sind.“

Die Aufmunterungskampagne, die von der freiwilligen Studentengruppe der Gemeinde Gottes (ASEZ) im vergangenen April ins Leben gerufen war, wurde kontinuierlich durchgeführt. ASEZ-Mitglieder in Denver in CO/USA fertigten 1.000 Masken für die Bürger, das medizinische Personal und die Quarantänebeamten an und lieferten sie an das Rathaus von Denver. ASEZ-Mitglieder in Cusco in Peru stellten ebenfalls Geschenkpakete her und schrieben Briefe für Beamte der örtlichen Behörden, Polizeistationen und Krankenhäuser. In Manaus in Brasilien übergaben die Mitglieder handgeschriebene Briefe und handgefertigte Masken an Pflegeheime. Bruder Kris Keach von der Marymount California University in den USA beteiligte sich an der Herstellung von Masken und sagte: „Ich hoffe, dass wir während dieser Coronavirus-Pandemie weiterhin einen Dienst leisten können. Wir werden darüber nachdenken, was wir tun können, und bereitwillig an vorderster Front helfen.“

Die Mitglieder planen, mit Blutspenden und Blutspenderausweisen dazu beizutragen, den seit dem COVID-19-Ausbruch ernst gewordenen Mangel an Blutkonserven zu lindern.


Die Gemeinde Gottes wird mit der Auszeichnung durch den US-Präsidenten für Freiwilligendienst (Gold) geehrt
Im Juli wurden die hingebungsvollen ehrenamtlichen Arbeiten der Gemeinde Gottes für Nachbarn und Gesellschaften mit der Auszeichnung durch den US-Präsidenten für Freiwilligendienst (Gold) geehrt.
Die Ehrung durch den US-Präsidenten für Freiwilligendienst (Gold: Gruppenauszeichnung) wird an die Gruppen verliehen, die mehr als 1.000 Stunden Dienst leisten. Die Gemeinde Gottes wurde bereits 25 Mal mit einer Goldauszeichnung anerkannt und erhielt 2011 die präsidiale Ehrung fürs Lebenswerk, die höchste Auszeichnung für Gruppen und Einzelpersonen, die mehr als 4.000 Stunden freiwillige Arbeit leisten. Im Mai nahm die Gemeinde Gottes außerdem eine Anerkennungsurkunde vom Amerikanischen Roten Kreuz für ihren Beitrag zur Rettung vieler Leben durch Blutspenden während der COVID-19-Pandemie in Empfang.

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