Glaube und Leben

Meine Familiengeschichte

Dies ist eine Familiengeschichte, die Sie warme und tiefe Familienliebe spüren lässt.

Ich schicke mein Kind in ein fremdes Land

Vor nicht allzu langer Zeit ging meine Tochter in der sechsten Klasse für einen Geschichtsbesuch ins Ausland, ein Programm, das vom Bildungsamt unterstützt wird. Sie hatte die Möglichkeit, zum ersten Mal in ihrem Leben einen Flug zu nehmen. Am Tag des Abflugs brachte mein Mann sie im Morgengrauen zum Flughafen. Doch als sich die Abflugzeit näherte, erhielt ich einen Anruf von der verantwortlichen Lehrerin. „Jieun sagt, ihr Magen tue weh. Wissen Sie warum?“ Meine Tochter klagt oft über Bauchschmerzen, wenn sie nervös ist. Auch an diesem Tag hatte sie Bauchschmerzen wegen der Nervosität. Es gab keine andere Möglichkeit, das Problem zu lösen. Ich bat sie einfach, eine Mahlzeit auszulassen, bevor sie ins Flugzeug steigt, und legte dann auf. Ich war…

Eun-Hui Ma aus Yeosu in Korea

Die Rangordnung in unserer Familie

„Mein lieber Sohn! Papa hat so einen Riesendurst. Könntest du mir bitte gleich ein Glas Wasser holen?“ Nach der Arbeit fühlte ich mich so erschöpft und ausgelaugt, dass ich meinen älteren Sohn bat, mir einen Gefallen zu tun. Er dachte einen Moment nach und wandte sich dann an seinen jüngeren Bruder: „Bitte bring Papa ein Glas Wasser!“ Der Jüngste warf seinem älteren Bruder einen vorwurfsvollen Blick zu und suchte anschließend in der Küche nach seiner Mutter: „Mama! Papa ist so durstig ...“ Unverzüglich rief seine Mutter die älteste Tochter zu sich, noch bevor er zu Ende gesprochen hatte: „Liebe Tochter, wie du siehst, habe ich gerade alle Hände voll zu tun. Bitte bringt jetzt Papa etwas Wasser zu trinken!“ Die…

Jang Seong-min aus Seongnam in Korea

Mama und Erdbeeren

In meiner Kindheit war meine Familie sehr arm. Als meine sechsköpfige Familie in einem einzigen Zimmer lag, hatten wir keinen Platz zum Umdrehen. Meine Eltern pachteten Bauernhöfe von anderen, um ihre vier Kinder großzuziehen. Eines Tages war ich so krank, dass ich meiner Mutter sagte, ich wolle der Schule fernbleiben. Sie sagte mir, ich solle nicht fehlen, weil es niemanden gäbe, der sich um mich kümmern könnte, wenn ich allein zu Hause wäre, und zwang mich, zur Schule zu gehen. Als ich nach zwei Stunden Fußmarsch in der Schule ankam, war ich so krank, dass ich mich über das Pult beugte. Als die Lehrerin meinen Zustand sah, wollte sie, dass ich nach Hause gehe. Ich sagte, dass es besser wäre,…

Eun-Ja Park aus Gumi in Korea

Papas Art zu lieben

Mein Vater war so oft auf Geschäftsreisen im Ausland, dass er mehr als die Hälfte des Jahres dort verbrachte. Meine um ein Jahr ältere Schwester und ich wurden ausschließlich von meiner Mutter großgezogen. Da ich oft von meinem Vater getrennt lebte, vergaß ich einmal sein Gesicht voll und ganz. Als meine Mutter wegen ihres täglichen Einkaufs kurzzeitig nicht zu Hause war, hielt ich meinen Vater für einen Wildfremden und wollte unter Tränen Hals über Kopf nach draußen wegrennen. Dieser Vorfall war für meinen Vater im wahrsten Sinne des Wortes ein großer Schock. Als ich zwölf Jahre alt war, zog meine ganze Familie nach Vietnam, aber mein Vater stand stets unter Zeit- und Leistungsdruck, sodass sich sein geschäftiges Leben recht schwer…

Kim Ye-eun aus Seongnam in Korea

Ich mag es, eine Mutter zu sein!

Am Vorabend meines Hochschulabschlusses habe ich mich auf die Suche nach Informationen über die Feierlichkeiten gemacht: Wo ist der Ort, um wie viel Uhr muss ich dort sein? ... Meine Mutter fragte mich nach dem Bachelorhut. Ich dachte, dass es eine Selbstverständlichkeit sei, dass wir alle bei der Teilnahme an der Abschlussfeier einen Akademikerhut aufgesetzt bekommen, was aber nicht der Fall war. „Bei meinem Uniabschluss habe ich vom Sekretariat einen geliehen“, sagte Mutter zu mir. Als ich hier und da auf der Webseite der Hochschule nachschaute, stellte ich fest, dass Mutter recht hatte. Ich wäre völlig verwirrt und ratlos gewesen, wenn sie mir nicht einen Tipp gegeben hätte. Am Tag der Abschlussfeier machte ich Fotos mit meinen Freunden und setzte…

Seoul in Südkorea

Ich bin immer auf deiner Seite

Als ich in der Oberschule war, verkaufte ich meine Artikel online, wann immer ich Taschengeld brauchte, anstatt meine Eltern um Taschengeld zu bitten. Der Handel mit gebrauchten Artikeln schien viele Vorteile zu haben; ich konnte nicht nur mein Taschengeld aufbessern, sondern auch die nicht mehr brauchbaren Artikel loswerden, wobei ich ebenso einen Sinn für Sparsamkeit haben konnte. Fasziniert vom Gebrauchtwarenhandel überlegte ich, wie ich durch den Handel einen Gewinn erzielen könnte, obwohl ich nach außen hin den Eindurck erweckte, wie andere Schüler im Lesesaal bienenfleißig zu lernen. Während ich wertvolle Zeit mit dem Kauf und Verkauf von Dingen verbrachte, stand die Hochschulaufnahmeprüfung vor der Tür. Eines Tages erhielt ich einen Anruf von der Polizeistation. Man teilte mir mit, dass ich…

Min-Seo Kang aus Seongnam in Südkorea

In der Liebe der Mutter

Mein Vater ist der älteste Sohn. Nach der Heirat im jungen Alter kümmerte sich meine Mutter um ihre Schwiegereltern und ihre Geschwister, zog ihre fünf Kinder groß und erledigte auch die landwirtschaftliche Arbeit. Ich denke, dass sie schicksalhaft dazu geboren ist, im Leben viel zu arbeiten. Um die Sache noch schlimmer zu machen, geriet meine Familie in Lebensnot: Meine ältere Schwester musste sich einer großen Operation unterziehen, wobei sich auch der Gesundheitszustand meines Vaters so verschlechterte, dass meine Mutter sogar in einer Fabrik arbeiten musste. Immer wenn sie spätabends nach Hause kam, konnte sie sich nicht richtig ausruhen, weil sie zusätzlich die ganze Hausarbeit zu erledigen hatte. Damals gab es noch keine Waschmaschine, weshalb das Wäschewaschen im kalten Winter das…

Kim Sun-ho aus Incheon in Südkorea

Nachgeben ist einfach, wenn man liebt

„Wie oft habe ich euch gesagt, dass das, was ich von euch beiden erwarte, keine gute Schulnote ist, sondern einzig und allein, dass ihr gut miteinander auskommt?“ Das sage ich jedes Mal, wenn sich meine Kinder streiten. Mein Sohn und meine Tochter, die beide in der Grundschule sind, scheinen ihre Tat in dem Moment zu bereuen, wenn ich sie dafür nachdrücklich tadle, aber sogleich liegen sie sich wegen irgendeiner lächerlichen Lappalie wieder in den Haaren. Als ich überlegte, wie ich sie ein für alle Mal dazu bringen könnte, sich miteinander gut zu vertragen, kam mir eine Idee: Ich beschloss, demjenigen, der dem anderen nachgibt, einen Sternaufkleber zu geben und zehn Sterne mit etwas Taschengeld zu belohnen. Sie bereiteten ein Stück…

Gwon Sun-hye aus Daegu in Südkorea

Ein herzerwärmender Tag

Eines Tages überfiel mich wie aus heiterem Himmel ein heftiger und stechender Rückenschmerz; so stark, dass ich mich kaum noch bewegen konnte und Schwierigkeiten beim Sprechen hatte. Im Laufe des Abends wurden die Schmerzen stärker, weshalb ich keine andere Wahl hatte, als mich ins Bett zu legen, obwohl sich das schmutzige Geschirr in der Küche türmte, die Wäsche einen Berg bildete und es sonst noch eine Menge Dinge im Haushalt zu erledigen gab. Zwar versuchte ich einzuschlafen, aber vergebens. Bei anhaltenden und immer wiederkehrenden Rückenschmerzen fiel es mir schwer, gerade oder auf der einen Seite zu liegen, wobei ich auch plötzlich zu husten begann und noch dazu von einem steigenden Fieber gepackt wurde. Als ich allein vor Schmerzen stöhnte, erinnerte…

Seo Hyeon-ju aus Incheon in Südkorea

Ein Liebesgeständnis nach 37 Jahren

Meine Mutter heiratete im Alter von 24 Jahren, als sie jung und schön war, und lebte in einem abgelegenen Bergdorf, wo nicht einmal Busse fuhren, und kümmerte sich um ihre Schwiegereltern, ihren Schwager, ihren Ehemann und ihre drei Kinder. Da sie sich so sehr ihrer Familie widmete, fand sie kaum Zeit, um bei sich selbst nach dem Rechten zu sehen. An ihrem 61. Geburtstag versammelte sich unsere ganze Familie. Ungefähr in dem Moment, als die Glückwünsche ihrer süßen Enkelkinder fast zu Ende waren, kam mein Vater auf einmal mit einem Blatt Papier in der Hand aus seinem Zimmer. Obwohl er ein wenig schüchtern wirkte, fing er an, seinen handgeschriebenen Brief zu lesen, der mit „Mein Schatz“ begann: „Mein Schatz, ich…

Park Yeong-gyeong aus Gumi in Südkorea

Das Gebet meines Mannes

Bevor ich die Wahrheit erfuhr, führte ich kaum Gespräche mit meinem Mann. Nach der Begegnung mit Gott kam es jedoch zu vielen Veränderungen in unserer Familie. Seitdem der himmlische Vater und die himmlische Mutter mein düsteres Leben verändert haben, hat mein Mann die Veränderung in mir gesehen, wobei er auch im Glauben langsam, aber stetig wächst und sein Herz immer mehr mit der Erkenntnis füllt, dass Gott als Vater und Mutter existiere. Eines Tages kam mein Mann mit einem glücklichen Lächeln zu mir und sagte, er habe etwas zu sagen: „In diesen Tagen bete ich viel zu Gott.“ „Wirklich? Wofür betest du denn?“ „Ich bete: ‚Lieber Gott, bitte beschütze meine Frau vor einem Autounfall. Bitte lass sie sicher fahren. Ich…

Oh Hye-in aus Uijeongbu in Südkorea

Plötzlich wie ein Blitz aus heiterem Himmel

Ich war bis spät in die Nacht damit beschäftigt, die Küche in Ordnung zu bringen, weil meine Familie plante umzuziehen. Zu guter Letzt reinigte ich den Kühlschrank und öffnete eine Plastikflasche, um zu sehen, was sich darin befand. In diesem Moment platzte der Inhalt der Flasche, die alte fermentierte Himbeerbrühe, plötzlich mit einem lauten Knall aus der Flasche und spritzte in alle Richtungen. Die Küche war von der Decke bis zum Boden mit der düster rötlichen Himbeerbrühe bedeckt. Es war wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Ich zitterte am ganzen Körper und wusste weder ein noch aus, was ich in dieser unerwarteten Situation tun sollte. Mein Mann, der gerade fernsah, kam Hals über Kopf in die Küche geeilt. Er begriff…

Seoul in Südkorea

Veränderungen in der Familie durch Bemühungen

Immer wenn ich erschöpft nach Hause kam, musste meine Frau Mitleid mit mir gehabt haben, denn sie sagte: „Willkommen zu Hause! Doch ziemlich müde, nicht wahr?“ oder „Oh, du bist wieder zu Hause. Ich habe dich so vermisst." Sie begrüßte mich immer mit einem strahlenden Blick. Aber ich pflegte stets schnippisch zu antworten: „Ja.“ Das war alles. Trotzdem lächelte sie mich jedes Mal liebevoll an und versuchte, mehr Mitgefühl und eine positive Lebenseinstellung in mir zu wecken. Zwei Monate später kam ich eines Abends mit einem breiten Lächeln im Gesicht durch die Haustür herein und sagte: „Gott sei Dank bin ich jetzt daheim!“ Daraufhin sagte meine Frau, dass sie sehr glücklich sei und sich dafür belohnt fühle, dass sie nicht…

Baek Gwang-wun aus Gimpo in Südkorea

Zwei Klebreiskrapfen

Auf dem Heimweg von einem Schülertreffen in der Gemeinde Gottes erinnerte ich mich plötzlich an meine Mutter und rief sie gleich an: „Mama, ich bin nach der Zusammenkunft unterwegs nach Hause.“ „Aha! Seohyeon, weißt du ...? Ich habe auf einmal ...“ „Was bitte, Mama? Ich bin ganz Ohr!“ „Äh, ... ich verspüre mit einem Mal so große Lust auf Klebreiskrapfen.“ Ich sagte ihr, dass ich sie für sie mitbringen würde, und beendete das Telefongespräch. Dann kramte ich in meiner Tasche, fand jedoch nur einen zerknitterten Tausend-Won-Schein und ein paar Münzen. Ich dachte, ich könnte ganz bestimmt wenigstens einen Krapfen kaufen, und ging in eine naheliegende Bäckerei. Zum Glück konnte ich gerade noch zwei Stück davon kaufen. Bei dem bloßen Gedanken…

Kim Seo-hyeon aus Seoul in Südkorea

Was kann ich dir geben?

Ich war gerade dabei, mich für die Arbeit fertigzumachen, als meine fünfjährige Tochter früher als sonst aufwachte, zu mir kam und mich fragte, indem sie sich die Augen rieb: „Papa, gehst du zur Arbeit?“ „Ja, mein kleiner Liebling! Ich gehe jetzt.“ Dann schaute sie mich so lange an, bis ich eine kleine Tüte mit Keksen aus einer Schublade holte und sie ihr gab mit der Bemerkung: „Yunji! Das kannst du nach dem Frühstück essen.“ „Ist das für mich?“ „Äh, ja. Ich möchte, dass du zuerst frühstückst, und dann kannst du das auch essen.“ Darauf schien sie angestrengt nachzudenken und sagte: „Was kann ich dir geben? Soll ich dir einen Keks dalassen?“ Ich antwortete ihr lächelnd: „Nein, iss alles selbst auf!…

Yeo In-won aus Daejeon in Südkorea

Wenn einer von zweien mit Mühsal, Schmerzen und Krankheit kämpft

Kürzlich machte ich eine schwere Zeit durch; ich hatte Schmerzen im Magen, hohes Fieber und musste mich sogar übergeben. Natürlich wurde ich sofort in die Notaufnahme gebracht und musste mich im Krankenhaus verschiedenen medizinischen Untersuchungen unterziehen. Es dauerte sehr lange, bis ich auch nur eine einzige Untersuchung hinter mich gebracht hatte. Da meine Krankheit nicht erkannt wurde, konnte ich nicht auf eine Station kommen. Noch schlimmer war, dass ich einige Stunden warten musste, von einem Arzt untersucht zu werden. Inzwischen war ich sowohl körperlich als auch geistig erschöpft. Während ich eine so schwere Zeit durchmachte, war eine Person immer rund um die Uhr bei mir. Das war mein Mann. Er blieb vier Tage lang an meinem Patientenbett in der Notaufnahme…

Kim Sahng-seon aus Gimje in Südkorea

Eine Tochter, die ihrem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten ist

„Mama, warum sehe ich nicht so aus wie du?“ „Was meinst du damit? Du bist meine Tochter. Und wir sehen uns doch ähnlich.“ „Du lügst! Heute habe ich gehört, wie einige Leute über meine älteren Schwestern zu dir sagten: ‚Deine Töchter sind hübsch, sie gleichen dir in Gestalt und Aussehen.‘ Aber über mich sagten sie: ‚Oh, deine jüngste Tochter sieht wohl eher aus wie ihr Vater.' Daraufhin hab Ihr alle stillvergnügt gegluckst und gekichert, nicht wahr?“ Als ich ein Kind war, hörte ich die Leute das immer sagen, wenn ich mit meinen älteren Schwestern ausging, während ich die Hände meiner Mutter hielt. Wenn ich mürrisch wurde und einen Schmollmund zog, kicherten meine Mutter und meine Schwestern und trösteten mich mit…

Goh Su-jeong aus Jeonju in Südkorea

Freude und Glück der Eltern

Dies geschah, als wir nach Wisconsin fuhren, um meine Schwiegermutter zu besuchen, die ihre Krankheit vor uns verborgen hatte und nur noch für kurze Zeit am Leben bleiben konnte. Es war keine geplante Reise, sondern eher ein Notfall, um bei ihr zu sein. Ganz zu schweigen von den Sorgen um ihre Gesundheit, war es keine einfache Reise mit drei quirligen kleinen Mädchen in ihren Autositzen, die stundenlang unterwegs waren. Es war, als wir durch Montana fuhren. Vor uns lag nichts als die Sonne und eine immer länger werdende Landstraße. Als ich mit meinem Mann über seine Mutter sprach, fühlten wir uns doch etwas müde und hatten gemischte Gefühle. Doch plötzlich fingen alle drei Mädchen an, laut zu lachen! Wir wussten…

Kristy Burkholder aus Seattle, WA in den USA

Jeder Tag ist ein besonderer Tag

Es war ein Dienstag. Nachdem ich meinem Mann wie üblich geholfen hatte, sich für die Arbeit fertigzumachen, ruhte ich mich einen Moment in meinem Zimmer aus, während meine Kinder sich auf den Unterricht in der Schule vorbereiteten. Dann kamen meine beiden Kinder Hand in Hand zu mir und sprachen gleichzeitig laut zu mir: „Mutti, danke, dass du uns großgezogen hast!“ Es war sehr ungewöhnlich für sie, dies zu sagen. Ich war neugierig, was mit ihnen geschehen war. „Hm? Warum so plötzlich?“ „Nichts Besonderes. Eigentlich wollten wir dir etwas kaufen. Bitte nimm es jetzt und kauf dir damit das, was du möchstest!" Dann reichten sie mir einen zerknitterten Geldschein. Als ich ein Taschengeld von ihnen erhielt, hatte ich das Gefühl, dass…

Cho Yun-ju aus Uijeongbu in Südkorea

Ein Turm der Stärke für mich

Kürzlich musste ich persönlich etwas vorbereiten und habe deshalb mehrere Tage lang bis spät in die Nacht hinein gearbeitet. Ich konnte weder schlafen noch die Hausarbeit richtig erledigen. Eines Tages kam ich gegen acht Uhr abends nach Hause, völlig erschöpft von der Arbeit. Als ich nach Hause kam, war das Licht an und ein Werbeprospekt des Lebensmittelgeschäfts lag aufgeschlagen auf dem Tisch. Unwillkürlich entrang sich meinen Lippen ein Lachen, denn mein Mann, der von der Arbeit zurückkam, muss Lebensmittel einkaufen gegangen sein, nachdem er den Flyer an der Haustür gesehen hatte. Als ich auf mein Handy schaute, um ihn anzurufen, hatte ich schon ein paar verpasste Anrufe von ihm. Ich rief ihn an: „Bist du Lebensmittel einkaufen gegangen?“ „Oh, du…

Ahn Ha-jeong aus Hwaseong in Südkorea