Rückblick auf den Freiwilligendienst
Liebe und Glück nehmen zu, je mehr wir sie teilen. Hören wir uns anschauliche Geschichten über ehrenamtliche Arbeiten an.
Die Straße der Mutter ist voller Glück und Bewegtheit
Die Hafenstadt Port Elizabeth im Süden Südafrikas ist als Urlaubsort mit seinem milden Klima und den schönen Stränden bekannt. Die Mitglieder der Gemeinde Gottes planten eine Umweltsäuberungsaktion, um eine „Mutterstraße“ zu schaffen, die als echte Touristenattraktion in Port Elizabeth erstrahlen sollte. Während der Vorbereitungen für die Säuberungsaktion kehrten einige Gemeindemitglieder nach den Semesterprüfungen in ihre Heimatstadt zurück. Da die Zahl der Teilnehmer abnahm, war es unsicher, ob wir die Säuberungsaktion ordnungsgemäß durchführen könnten. Am Morgen des Stichtags für die Veranstaltung machte ich mich mit großer Sorge auf den Weg zum vereinbarten Treffpunkt, aber ich sah es schon von Weitem, dass sie auf dem Platz zusammengekommen waren und auf den Beginn der Kampagne warteten. Es handelte sich zwar eine kleine Gruppe…
Die Gemeinde Gottes in Port Elizabeth in Südafrika
Mit viel Liebe und Hingabe zubereitete Mahlzeiten
Im Sommer 2019 leisteten wir im Rahmen der Aktivitäten der ASEZ WAO - Freiwilligengruppe der berufstätigen Jungerwachsenen - einen unentgeltlichen Einsatz fürs Essen in Saitama, Japan. Wir meldeten uns freiwillig, um einer Cafeteria zu helfen, die kostenlose Mahlzeiten für Kinder bereitstellte, die sich aus verschiedenen Gründen nicht richtig ernähren können. Obwohl es nicht einfach war, bei schwülheißem Wetter in der Küche zu arbeiten, krempelten wir freudig die Ärmel hoch und stellten uns vor, wie die Kinder die Mahlzeiten genießen würden. Da wir dachten, dass es gut wäre, glückliche Erinnerungen zu schaffen, organisierten wir auch mit ganzem Herzen traditionelle koreanische Volksspiele und Imbisse. An dem Tag, an dem wir unseren Freiwilligendienst leisten sollten, mussten wir unseren Plan aufgrund einer unerwarteten Situation…
Song Ji-ye aus Bucheon in Südkorea
An einem regnerischen Tag
Es war der Tag, an dem ich beschloss, mit meinen Geschwistern von der gleichen Universität die Straßen rund um den Campus zu säubern. Wir waren ein wenig besorgt wegen des regnerischen und windigen Wetters, aber wir entschieden uns, die Freiwilligenarbeit wie geplant durchzuführen. Während wir all den Müll auf den Straßen und den zwischen Blumenbeeten und Bäumen versteckten Müll aufsammelten, dachten wir über die Strecken nach, die wir jeden Tag achtlos passierten. Im Laufe des Tages wurden der Regen und der Wind immer stärker. Der Wind riss mir immer wieder den Regenmantel vom Kopf, ganz zu schweigen von meinen Hosen und Schuhen. Der regengetränkte Müll klebte am Boden und ließ sich nur schwer mit einer Greifzange aufsammeln. Wir banden die…
Lee Seo-yeong aus Incheon in Südkorea
Die Dornen aus meinem Herzen beseitigen
Im Seneca Creek State Park in Maryland gab es eine Aufräumaktion. Der Parkverwalter bat uns, Unkraut und invasive Pflanzen zu beseitigen. Es war einfach, das Unkraut zu entfernen, das während des Winters vertrocknet war. Als wir mit unserem Projekt fast fertig waren, entdeckten wir in der Ecke frische grüne Rosensträucher. Die grünen Sträucher sahen hübsch aus, also wollten wir sie stehen lassen. Aber um sicherzugehen, fragten wir den Parkverwalter, und er sagte, es seien invasive Pflanzen und wir müssten sie loswerden. Da wir verwirrt waren und nicht verstanden, warum Rosen schädliche Pflanzen sind, erklärte er uns, dass die Dornen des Rosenstocks Tiere ersticken könnten. Daraufhin begannen wir mit der Beseitigung der Rosenstöcke. Wegen ihrer scharfen Dornen ging die Arbeit jedoch…
Die Gemeinde Gottes in Baltimore, MD, USA
Der Grund, warum die Aufmerksamkeit und Liebe einer Person wichtig sind
Aufgrund der niedrigen Geburtenrate und der alternden Bevölkerung geht die Zahl der Blutspender zurück, während die Zahl der Patienten, die Bluttransfusionen benötigen, steigt. In der Hoffnung, denjenigen zu helfen, die dringend Blut benötigen, beschloss ich, an der Blutspende teilzunehmen, weil ich dachte, dass ein Patient der Vater oder die Mutter von jemandem ist oder vielleicht mein Bruder oder meine Schwester sein könnte. Vor Beginn der Veranstaltung besuchte ich das Krankenhaus, um zu prüfen, ob ich für eine Blutspende infrage komme. Leider stellte sich heraus, dass dies nicht möglich war. Da ich aber wirklich helfen wollte, entschied ich mich, als freiwillige Mitarbeiterin dabei mitzuwirken. Am Tag der Veranstaltung war die Blutbank schon am frühen Morgen überfüllt mit Menschen. Die Mitglieder sahen…
Kim Seon-suk aus Chungju in Südkorea
Grund für einen Freiwilligendienst
Ich habe zusammen mit einem Freund, der sich gerne ehrenamtlich engagiert, an einer Straßensäuberung teilgenommen, die von meinem Universitätsklub organisiert wurde. Wir reinigten eine Gasse, die sich am Hintereingang unserer Universität befindet. Da die Gasse von Restaurants und Cafés gesäumt war, lagen überall Einwegbecher, Lebensmittelabfälle und Zigarettenstummel herum. Bald war die Freude über die Teilnahme am Freiwilligendienst vergessen. Der Müll stank. Ich konnte nicht anders, als die Stirn zu runzeln. Ich traute mich nicht, ihn aufzuräumen, nicht einmal mit meinen Reinigungswerkzeugen und Handschuhen. Ich schaute mich um, um von dort wegzukommen, aber ich bemerkte, dass mein Freund fleißig Müll aufsammelte. Andere Freiwillige, die hinter mir standen, sammelten ebenfalls ohne zu zögern den übel riechenden Müll auf. Mein Gewissen plagte mich.…
Kim So-jeong aus Bucheon in Südkorea
Der tugendhafte Kreislauf der Liebe
Die Brüder und Schwestern versammelten sich in Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch, zu einer Straßensäuberungsaktion. Es war zwar die Regenzeit, in der es die ganze Zeit regnete, war es jedoch an diesem Tag sonnig, als würde sogar der Himmel uns zujubeln. Dank des Wetters sahen die Brüder und Schwestern in ihren blauen T-Shirts und gelben Westen noch strahlender aus. Das Gebiet, das wir an diesem Tag reinigten, lag in der Nähe eines großen Krankenhauses. Alle möglichen Arten von Müll waren mit Staub vermischt, sodass wir sie einen nach dem anderen mit unseren Händen wegräumen mussten. Alle arbeiteten eifrig, obwohl sie Blut und Wasser schwitzten. Der Müll, den wir in der kurzen Zeit der morgendlichen Reinigung zusammengetragen hatten, betrug mehr als…
Jeong Min-ji aus Busan in Korea
Wie ein Anliegen für meine Familie
Vor zwei Jahren war die Monsunregenzeit besonders lang. Nachdem die Regenzeit vorbei war, dachte ich, dass sich die Flutopfer mit dem Blick auf den klaren Himmel über ihnen beruhigen würden, aber das schien überhaupt nicht der Fall zu sein. In den Städten in der Nähe von Suncheon in Korea, wo ich wohne, brach der Damm des Flusses Seomjin und überschwemmte nicht nur die niedrig gelegenen landwirtschaftlichen Flächen, sondern auch die Wohnsiedlungen; die Schäden waren so groß. In der Hoffnung, dass sich die Flutopfer auch nur ein wenig von ihren Sorgen befreien und ihr Leid etwas zu lindern, fuhren unsere Mitglieder der Gemeinde Gottes zusammen mit den Gläubigen der nahe gelegenen Zions nach Gokseong. Die Situation, die ich auf der Fahrt…
Gu Yeon-hui aus Suncheon in Korea
Wie man das Glück verdoppelt
Nach meinem Eintritt in die Universität nahm ich zum ersten Mal an einer vom Zirkel organisierten Straßensäuberungsaktion teil. Ich sammelte Müll auf, und als ich zu einem Raucherbereich kam, war ich überrascht, Hunderte von Zigarettenstummeln auf dem Boden zu finden. Zuerst hob ich jeden einzelnen Zigarettenstummel mit einer Zange auf. Da es aber zu viele waren, sammelte ich sie mit meinen Händen ein und steckte sie in Müllsäcke. Dank des fleißigen Einsatzes von Freiwilligen war der Raucherbereich bald wieder sauber. Die Universität, an der ich immatrikuliert bin, liegt in der Nähe der letzten Bushaltestelle der Stadt. An der Haltestelle warten also viele Busse, und sie ist immer überfüllt mit Menschen, die in einer Schlange stehen. Vielleicht ist das der Grund,…
Jeon Beom-jun aus Jeonju in Korea
Was wir tun können
Was können wir dort tun, wenn wir nicht einmal ihre Sprache sprechen? Das dachten wir, als wir im Sommer 2019 nach Kolumbien flogen, das sich auf der gegenüberliegenden Seite der Erde von Korea befindet. Obwohl wir in den Sommerferien eine sinnvolle Freiwilligenarbeit leisten wollten, wusste ich nicht, was ich tun sollte, zumal wir ohne Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten nichts tun könnten. Unsere Gedanken änderten sich jedoch, als wir Beamten der Stadt Bogota trafen. Wir besuchten das Rathaus, stellten ASEZ WAO vor, die sich aus jungen erwachsenen Mitarbeitern der Gemeinde Gottes zusammensetzt, und fragten sie, welche Art von Freiwilligenarbeit die Stadt benötige, und sie waren tief bewegt. Ein Beamter stellte uns den Leitern einer anderen Abteilung und dem stellvertretenden Bürgermeister vor,…
Kim Myeong-eun aus Namyangju in Südkorea
Es ist besser, wenn wir es gemeinsam tun
Das Nationale Polytechnische Institut von Mexiko [IPN] ist eine der besten Universitäten Mexikos und hat Standorte an mehreren Orten. Die Mitglieder der Gemeinde im Mexiko-Stadt beteiligten sich freiwillig an der Anbringung von Anti-Drogen-Postern und der Bemalung von Pinnwänden auf dem Campus in Zacatenco. Die Aktion war Teil der Kampagne „Gemeinsam gegen die Kriminalität“, die zusammen mit der ASEZ, der Freiwilligengruppe der Studenten aus Korea, durchgeführt wurde. Bevor wir die Freiwilligentätigkeit durchführten, gingen wir zum Campus, um die verantwortliche Person zu treffen. Dort trafen wir nicht nur die Zuständige, sondern auch den Rektor und den Vizerektor der Universität. Als der Vorsitzende der ASEZ und der Gemeinde Gottes hörte, sagte er erfreut: „Wir haben Glück, dass unsere Universität die ASEZ getroffen hat“,…
Die Gemeinde Gottes in Mexiko-Stadt, Mexiko
Wertvolle Arbeit
Im April 2020 nahm ich an der „Aufmunterungskampagne“ teil, die von der ASEZ, der Freiwilligengruppe der Studenten der Gemeinde Gottes, in der Hoffnung durchgeführt wurde, COVID-19 zu überstehen. Bei dieser Kampagne geht es darum, denjenigen, die infolge von COVID-19 körperlich und geistig erschöpft sind, und denjenigen, die gegen die Pandemie kämpfen, Briefe und Geschenke zur Aufmunterung zu schicken. Zunächst bekundeten wir unsere Absicht, Aufmunterungsgeschenke an ein örtliches Gesundheitszentrum zu schicken. Dann schrieben wir Ermutigungsbriefe und packten fleißig Snacks ein, in der aufrichtigen Hoffnung, dass unsere Geschenke dem medizinischen Personal und den Quarantänebeamten, die hart daran arbeiten, die Gesundheit und Sicherheit der Menschen zu gewährleisten, etwas Trost und Ermutigung bringen würden. Als wir das öffentliche Gesundheitszentrum besuchten, bewachten die medizinischen Mitarbeiter…
Kim Tae-ho aus Gwangyang in Korea
Auch ein kleiner Schönheitsfehler
Jedes Jahr während der Erntezeit helfen unsere Mitglieder Zions den Bauern, denen es an Arbeitskräften mangelt. Diesmal besuchten wir eine Obstplantage im Eoreumgol-Tal in Miryang, Korea, um beim Sortieren von Äpfeln zu helfen. Das Eoreumgol-Tal, das sich auf halber Höhe des Berges Cheonhwang befindet, bildet während der Hitze im Hochsommer zwischen Mitte Juni und August auf mysteriöse Weise Eis, das im Winter schmilzt. Deshalb wurde es zum Naturdenkmal Nr. 224 Koreas ernannt. Eine Spezialität des Dorfes sind die Äpfel, die in der herrlichen Natur und auf dem fruchtbaren Boden des Eoreumgol-Tals angebaut werden. Wie in anderen Landwirtschafts- und Fischerdörfern sind die Bauern hier knapp bei Kasse. Der Besitzer des Obstgartens, den wir besuchten, konnte seine Arbeit nicht verrichten, weil er…
Lee Yeong-jin aus Busan in Korea
Nicht müde werden und nicht aufgeben!
Die Kapstadt-Radtour ist ein großes internationales Radrennen, an dem mehr als 35.000 Radfahrerinnen und Radfahrer aus aller Welt teilnehmen und mehr als 2.500 Freiwillige den Rennbetrieb organisieren. Am 11. März 2018 unterstützten mehr als 70 Mitglieder der Kapstädter Zion diese Veranstaltung. Da die Veranstaltung am frühen Morgen beginnen sollte, trafen wir uns um 3 Uhr frühmorgens und erreichten den Veranstaltungsort nach einer 40-minütigen Fahrt. Wir sollten uns an einem Rastplatz in der Mitte der Strecke, am Berghang gelegen, freiwillig melden. Es war stockdunkel, denn es gab weder Straßenbeleuchtung noch Strom. Dafür konnten wir die Sterne bewundern, die wunderschön leuchteten. Nicht lange nach dem Start des Rennens tauchten die Fahrer nach und nach auf. Mit der Zeit kamen immer mehr Sportler…
Gemeinde Gottes in Kapstadt, Südafrika
Wenn auch unsichtbar
Am Tag der Aufräumarbeiten war der Himmel mit Wolken bedeckt, entgegen der Wettervorhersage, dass es regnen würde. Ich war besorgt, dass die Aufräumarbeiten durch Regen unterbrochen werden könnten, aber die Wolken schirmten das brennende Sonnenlicht ab und sorgten für ein kühles, angenehmes Wetter. Wir führten unsere Aufräumarbeiten in meinem Dorf durch. Ich fragte mich, warum wir ausgerechnet in meinem Dorf diese Säuberungsaktion unternommen haben. Mein Dorf wird häufig von der Straßenreinigung gesäubert, und die Blumenbeete sind gut gepflegt; es schien unnötig, eine Säuberungsaktion durchzuführen. Ich war auch etwas besorgt, dass unsere Mitglieder mit orangefarbenen Westen, die vom Sinn für Freiwilligkeit erfüllt sind und sich aktiv beteiligen, in großer Zahl ins Dorf kommen könnten, nur um keinen Müll zu finden. Als…
Mi-Ran Im aus Incheon in Korea