Glaube und Leben
Dies hilft Gläubigen, die hoffen, der Duft Christi zu werden, ein rechtes Glaubensleben zu führen.
Eine goldene Regel für den Umgang mit den Menschen
Ich dachte über die Lehren von Jesus aus der Bergpredigt nach: Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten. Mt 7,12 Jeder möchte sehr wohlwollend und menschenfreundlich behandelt werden. Es gibt jedoch einen Grundsatz, der dabei unbedingt befolgt werden muss: Wenn Sie von anderen respektiert, geliebt, gelobt, verstanden, getröstet und bedient werden wollen, dann sollten Sie sie zuerst respektieren, lieben, loben, verstehen, trösten und bedienen. Im umgekehrten Fall, wenn Ihnen Kritik und Hass wirklich von tiefster Seele zuwider sind, sollten Sie sich gefälligst damit zurückhalten, die anderen zu kritisieren oder zu hassen. Letztendlich lautet eine goldene Regel für menschliche Beziehungen: „Behandeln Sie Ihre Mitmenschen in allem…
Jo Mun-gyeong aus Seoul in Korea
Die Folgen von Resignation
Ein Mann ging zu einem Vorstellungsgespräch für einen Job. Es gab dort viele junge Männer mit dem Anschein von Fähigkeit und Kompetenz. Aber als er sich niedergeschlagen mit heruntergefallenen Schultern und Händen umsah, da sprach ihn ein älterer Mann an: „Glauben Sie, dass Sie eine Stelle kriegen?“ „Na ja, kaum! Denn schauen Sie sich all diese ganz gewiss qualifizierten Bewerber an! Entsprechend gering scheint also meine Chance zu sein, in diesem Unternehmen einen Job zu bekommen.“ „Warum warten Sie dann auf ein Bewerbungsgespräch?“ „Nur für den Fall, dass ein Wunder geschieht. Aber heute werde ich wohl glatt mit Pauken und Trompeten durchfallen!“ In diesem Moment erschien ein Angestellter und sagte zu den Stellenbewerbern: „Das heutige Vorstellungsgespräch ist abgeschlossen. Wir werden…
Gute Früchte aus gutem Boden
Ich besuchte die Wochenendfarm meiner jüngeren Schwester auf der Insel, um Knoblauch und Zwiebeln zu ernten. Die im letzten Herbst einzeln gepflanzten Knoblauchzehen waren zum Zeitpunkt der Ernte zu sechs Knoblauchzehen herangewachsen. Meine Schwester und ihr Mann waren sehr zufrieden und sagten, dass die diesjährige Knoblauch- und Zwiebelernte im Vergleich zum letzten Jahr viel besser ausgefallen sei. Sie erzählten, dass sie sich sehr angestrengt hätten, um in diesem Jahr eine gute Ernte zu erzielen, weil sie aus den schlechten Ertragsmengen des letzten Jahres gelernt hätten. Als Erstes reicherten sie den Boden an, indem sie natürlichen Dünger herstellten. Sie mischten und fermentierten verschiedene Zutaten wie Kaffeesatz, Presskuchen, EM (Effektive Mikroorganismen1) und Reishülsen und verteilten die Mischung dann auf den Feldern. Dank…
Ahn Hee-yeon aus Seoul in Korea
Weil wir es nicht sehen können
Drei Personen, die vom Gefühl durchdrungen waren, im Leben versagt zu haben, suchten einmal einen Lebensberater auf. Die erste sagte: „Mein größter Fehler war, mich nicht in den hochfliegenden Träumen gewiegt zu haben. Hätte ich das getan, so hätte ich vielleicht einen ganz anderen Lebensweg eingeschlagen.“ Die zweite gestand: „Unter dem Vorwand meines anstrengenden Berufs habe ich mich nicht genug um meine Familie gekümmert und lebe nun nach der Scheidung mutterseelenallein, mit Reue aus dem tiefsten Herzen, ihr niemals Liebe gezeigt zu haben, solange ich noch die Gelegenheit dazu hatte.“ Die dritte sprach: „Früher war ich Geschäftsführer eines Unternehmens, aber jetzt habe ich keinen einzigen Angestellten mehr. Übrigens habe ich ihnen nicht zugehört noch Glauben geschenkt, was mich in diese…
Unsere Mutter
Unsere Mutter denkt nur an ihre Kinder. Mutter jätet Unkraut in der sengenden Sonne, prüft unzählige Male, ob die Sesamkörner reif sind, erntet sie sorgfältig mit der Hand, wobei die reifen Kapseln zunächst getrocknet werden, und versendet die herausgesiebten Samen mit einem Paketdienst an jedes ihrer Kinder, die sehr weit von ihrem Geburtsort entfernt leben. Sie gibt alles her, was sie hat. Und jedes Mal, wenn sie ihre Kinder anruft, fragt sie nur, ob sie Unterstützung brauchen. Selbst wenn ich sie im Telefonat, bei dem ich die ganze Zeit im Mittelpunkt stehe, mit Mühe nach Gesundheit und Wohlergehen frage, bekomme ich immer die gleiche Antwort: „Mir geht's wunderbar. Solange es dir gut geht, ist alles in Ordnung.“ Ich hatte es…
Park Hye-yeong aus Gimhae in Korea
Drei Tage zum Sehen
Helen Keller war eine Person, die weder hören noch sehen noch sprechen konnte. Mithilfe ihrer Lehrerin Anne Sullivan, die sich liebevoll und hingebungsvoll um sie kümmerte, zeigte Helen Keller jedoch eine übermenschliche Willenskraft und lernte schließlich, Bücher in Blindenschrift zu lesen und sich auszudrücken. In ihrem Essay „Drei Tage zum Sehen“ schrieb sie: „Am ersten Tag sollte ich die Menschen sehen wollen, deren Freundlichkeit und Sanftmut mein Leben lebenswert gemacht haben. Am zweiten Tag sollte ich mit der Morgendämmerung aufstehen und das aufregende Wunder sehen, durch das die Nacht in den Tag verwandelt wird. Den dritten Tag sollte ich in der alltäglichen Welt verbringen, inmitten der Menschen, die ihren Geschäften nachgehen. Wenn mir schon die bloße Berührung so viel Freude…
Kim Jin aus Bucheon in Korea
Jedes Werk wird von Gott geleitet
Ich erinnere mich an den Tag, an dem ich Schwester Lea zum ersten Mal traf. Nachdem sie gehört hatte, dass wir über Gottmutter predigten, fragte sie uns zurück: „Gottmutter?“ Obwohl sie müde und kraftlos wirkte, konnten wir in ihren Augen erkennen, dass sie willens und darauf erpicht war, etwas über die Gottesmutter zu erfahren. Da wir uns spät in der Nacht auf einer Straße trafen, mussten wir ihr das Evangelium bei schwachem Licht verkünden. Trotzdem schenkte sie den Worten der Bibel große Aufmerksamkeit, und wir weihten sie an Ort und Stelle in die Geheimnisse über Gottmutter und Passa ein. Obwohl sie vom Studium völlig erschöpft war, fühlte sie sich nach und nach erquickt und voller Energie, wobei ihre Augen zu…
Genevieve Joaquin aus Bacolod auf den Philippinen
Ich bin dankbar, eine Mutter zu sein
Es war an einem Sonntagmorgen. Ich wachte nach langem Ausschlafen auf und stellte fest, dass die Sonne bereits hoch am Himmel stand. Neben meinem schlafenden Sohn liegend, wollte ich noch etwas länger im Bett bleiben. Aber ich konnte nicht, denn ich bin ja eine Mutter bzw. habe meine Mutterpflichten, zum Beispiel das Zubereiten des Frühstücks für die Familie u. v. a. m. Ich weckte meinen Sohn aus dem Schlaf und sagte scherzhaft zu ihm: „Lieber Sohn, ich möchte nicht mehr Mutter sein.“ „Warum denn, Mutti?“ „Weil ich das Gefühl habe, dass ich schon zu lange deine Mutter bin. Jetzt sollst du meine Mutter werden!“ „Wenn ich in den Himmel komme, werde ich mich wie deine Mutter um dich kümmern“, fügte…
Jeong Mi-yeong aus Seoul in Korea
Was ich brauche
Als aber der Aufseher aus dem Schlaf auffuhr und sah die Türen des Gefängnisses offen stehen, zog er das Schwert und wollte sich selbst töten; denn er meinte, die Gefangenen wären entflohen. Paulus aber rief laut: Tu dir nichts an; denn wir sind alle hier! Da forderte der Aufseher ein Licht und stürzte hinein und fiel zitternd Paulus und Silas zu Füßen. Und er führte sie heraus und sprach: Liebe Herren, was muss ich tun, dass ich gerettet werde? Sie sprachen: Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du und dein Haus selig! Apg 16,27-32 Das Verhalten des Paulus hat mich verblüfft: Ich wäre aller Wahrscheinlichkeit nach Hals über Kopf weggelaufen, ohne mich umzudrehen, vor lauter Angst, in dieser Situation…
Bae Su-jin Cheongju in Korea
Liebesbeweis
Es geschah in einer US-amerikanischen Familie. Wann auch immer ihr Sohn reden wollte, hörte ihm seine Mutter mit beiden Ohren und dem ganzen Herzen zu. Eines Abends saßen die Mutter und ihr Sohn zusammen in der Küche. Beim Sprechen über seine Herzensanliegen sagte er seiner Mutter am Ende des Gesprächs Folgendes: „Mama, ich weiß, dass du mich wirklich sehr liebst.“ Die Mutter war gerührt von den Worten ihres Sohnes. „Natürlich habe ich dich so lieb. Hast du jemals daran gezweifelt?“ „Nein, ich bin mir schon seit langem dessen klar und sicher bewusst.“ Sein Sohn argumentierte die Gewissheit ihrer Liebe wie folgt: „Denn zu jedem Zeitpunkt, wenn ich mit dir reden will, lässt du gleich alles stehen und liegen und hörst…
The Power of Gratitude
I currently serve as a social service worker. Thanks to this role, I’ve had the opportunity to participate in a work mission group, even while still a university student. At first, everything felt unfamiliar and difficult. Each morning, I could only think about wanting to go home, and I found myself admiring the other members who faithfully showed up to work every day. What changed me was something quite simple: a gratitude journal. The members of our Work Mission write and share gratitude journals every day. Whether it’s something small like being thankful for clear skies or a cup of coffee from the boss or something more serious, they always found something to be grateful for, even in the midst…
Kim Ga-gyeong from Gwangju, Korea
Lassen Sie Ihre Familienmitglieder in einen angenehmen Schlaf eintauchen!
Die Zeit vor dem Schlafengehen ist von entscheidender Bedeutung, wenn Sie jeweils einen Arbeitstag ausklingen lassen und sich auf den morgigen Tag vorbereiten. Da dies die entspannendste Zeit des Tages mit Ihren Familienangehörigen ist, sollten Sie diese Zeit nutzen, um sich noch mehr aneinander zu binden. Vergessen Sie ja nicht, all Ihren Liebsten vor dem Schlafengehen einen liebevollen Gruß wie „Gute Nacht“ oder „Träume süß“ zu sagen! Tipps Gute Dinge, die Sie 30 Minuten vor dem Schlafengehen tun sollten: Schreiben oder sprechen Sie mit Ihrer Familie darüber, wofür Sie tagsüber dankbar waren. Versöhnen Sie sich, wenn Sie mit Ihrer Familie Streit hatten. Sich gegenseitig massieren. Ein gedrucktes Buch lesen. Für die Familie beten. In ein Tagebuch schreiben. Dehnübungen. Was Sie…
Stets zur Stelle, wenn jemand eine helfende Hand braucht!
Sie werden sehr froh und dankbar sein, wenn Ihnen jemand in Momenten der Not eine helfende Hand entgegenstreckt: Wenn Ihnen jemand hilft, eine schwere Last zu tragen, freundlicherweise den Weg zeigt, wenn Sie sich verirrt haben, einen Regenschirm leiht, wenn Sie von einem Platzregen überrascht werden usw. In unserem täglichen Leben brauchen wir die Hilfe anderer Menschen. Werden wir doch alle diesen Monat zu hilfsbereiten Menschen! Bitten unsere Familienangehörigen oder Nachbarn in einer kniffligen Situation uns um Hilfe, dann sollten wir ihnen helfend unter die Arme greifen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Das heißt aber nicht, dass es um sonst ist, denn wenn wir anderen bereitwillig - stets nicht in Erwartung eines entsprechenden Entgegenkommens - beistehen und helfen, bringt uns…
Es ist an der Zeit, alternde Eltern mit Liebe zu überschütten
Für ein kleines Kind sind seine Eltern wie ein riesiger Baum, der selbst beim strömenden Regen und Wind standhaft bleibt. Das Kind isst Früchte vom Baum, rennt umher, wie es ihm gerade Spaß macht, spielt, tobt nach Herzenslust aus und schläft geschützt vor Regenschauern, Windböen und Sonne tief in seinem Schatten. Und dann wächst es heran, verlässt den Baum und lebt selbstständig. Der auf ewig stark und grün erscheinende Baum hat nur noch entlaubte, dürre und unförmige Äste, nachdem er alles an das Kind abgegeben hat. Im Gegensatz zu an deren Tieren sind neugeborene Kinder lange Zeit auf die Fürsorge und Hilfe ihrer Eltern angewiesen, bis sie selbstständig auf eigenen Füßen stehen können: Erst mit einem Jahr können sie langsam…
Die unsichtbare Liebe
Vor einigen Jahren sah ich im Video ein Aquarium mit allen kunterbunten Korallen verziert. Dort drinnen schwammen Salzwasserfische wie Stachelkugelfische, gelbe Doktorfische, Cartoon-Clownfische und Blaustreifen-Kaiserfische herum. Es war so schön, dass es schien, als wäre ein Teil des Ozeans dorthin versetzt worden. Auf einmal packte mich doch die Neugier, genau zu erfahren, wie man Salzwasserfische in einem Aquarium züchtet, also recherchierte ich zu diesem Thema und fand heraus, dass es viel komplizierter ist als die Haltung von Süßwasserfischen: Zunächst braucht man ein einfaches Aquarium und einen separaten Sumpfbehälter, um mithilfe einer Pumpe durch einen speziell auf Salzwasserfische abgestimmten Filter gefiltertes Wasser bereitzustellen. Nach dem Einrichten des Salzmessgeräts zum Einstellen des Salzgehalts des Wassers, der Unterwasserheizung, des Thermometers, der Beleuchtung, des…
Gang Jona in Moskau (Russland)
Stellen Sie goldene Regeln für ein glückliches Zuhause auf!
Ein glückliches Familienleben steht immer wieder auf dem Wunschzettel für ein neues Jahr. Glück ist jedoch nicht von Natur aus gegeben, nicht durch Zufall oder von selbst. Glück kommt zu denen, die sich ohne Unterlass, beständig und gewissenhaft darum bemühen und darin üben. Was tun Sie, um Ihre Familie glücklich zu machen? Wenn Ihre Familienangehörigen gemeinsam danach streben, wird dies sicherlich einen wertvollen Synergieeffekt erzeugen. Beginnen Sie also sogleich mit Denkrunden und stellen Sie dann Glücksregeln für Ihr glückliches Zuhause auf. Doch das Allerwichtigste dabei ist, nach dem Aufstellen Ihrer Glücksregeln zu Taten überzugehen. Wenn Sie die Regeln ab diesem Monat bis zum Jahresende befolgen, würden sich dann all Ihre Familienmitglieder nicht zum Jahresausklang viel glücklicher fühlen als jetzt? Tipps…
Sei selbst derjenige, der dient
Nachdem ich Gott angenommen und mein Glaubensleben begonnen hatte, fielen mir in Zion einige Dinge auf, die an keinem anderen Ort zu sehen waren. Zunächst war es schwierig herauszufinden, wer älter als ich und schon seit langer Zeit ein Kirchengänger war. Der Grund dafür lag darin, dass ich niemanden sah, der Autorität über andere ausübte. Zweitens beteiligten sich alle sehr aktiv am Bibelstudium, Reinigungsarbeiten und ehrenamtlichen Diensten, obwohl niemand sie darum gebeten hatte. Das waren die Dinge, die ich nicht leicht verstehen konnte, weil ich an die strenge Rangordnung im gesellschaftlichen Leben gewöhnt war. Meiner Erfahrung nach ist es normalerweise schwierig, eine Gruppe zu kontrollieren, daher ist ein Befehlssystem erforderlich. Wenn zwei Menschen die gleiche Position innehaben, müssen sie arbeiten,…
Park Seong-min aus Seoul in Korea
Hilfsfähige und -willige Menschen
Der italienische Astronom Galilei (1564-1642) sagte einmal: „Wir können zwar einem Menschen nichts beibringen, sondern ihm dabei nur helfen, sich selbst zu entdecken.“ Es gibt viele Möglichkeiten, jemanden unter die Arme zu greifen: Zum einen können Sie Ihr erworbenes Wissen und Ihre am eigenen Leib gemachten Erfahrungen direkt weitergeben oder als Vermittler auftreten und ihm in allen seinen Nöten mit Trost und Ermutigung zu Hilfe kommen. Aber wenn Sie die Selbstbeherrschung bei Aussagen und im Verhalten an den Tag legen, die einer hilfsbedürftigen Person Respekt zeigen, anstatt auf alle Fälle Ihren eigenen Willen durchzusetzen, fühlt sie sich getröstet und mit neuer Zuversicht bzw. Hoffnung erfüllt.
Über die Stufen des Glaubens
Doris Martin, eine weltweit anerkannte Fachberaterin, ist nach 20-jähriger Beobachtung und Untersuchung verschiedener Menschen zu einer folgenden Schlussfolgerung gelangt: Der Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg im Leben ist auf den Habitus eines Menschen zurückzuführen. Der Begriff Habitus, ein Konzept des französischen Soziologen Pierre Bourdieu, bezieht sich auf die Gewohnheiten und Vorlieben, die durch die Erziehung oder das soziale und kulturelle Umfeld buchstäblich in den Körper eingebrannt werden. In ihrem Buch widmete sie sich vorwiegend dem Habitus von Personen, die in verschiedenen Bereichen große Erfolge erzielt haben. Sie stellte in den meisten Fällen gemeinsame Belehrungen bzw. Unterweisungen fest, die sie erhielten, wie z. B.: 1. Lassen Sie sich von jeweiliger Kritik der anderen nicht beeinflussen! 2. Großzügigkeit schafft Würde. 3. Setzen…
Der Tag, an dem ich mit meiner Oma Samen von getrockneten Sesampflanzen abschüttelte
Eines Tages besuchte ich meine Großmutter kurz vor der Erntezeit im Herbst. Normalerweise trete ich früh den Heimweg an, um am nächsten Tag rechtzeitig zur Arbeit zu gehen, aber an diesem Tag beschloss ich, ihr beim Abschütteln von getrockneten Sesampflanzen unter die Arme zu greifen und etwas später als sonst nach Hause zurückzukehren. Sobald ich vorsichtig das Kakifeld überquerte, wo hier und da herabgefallene reife Kakis zu sehen waren, und das Sesamfeld betrat, wurde mir klar, dass es mehr Arbeit geben würde als erwartet. Das Feld überstreckte sich über den ganzen Berghang, und die zu Bündeln zusammengeschnürten Sesampflanzen standen dort aufgereiht wie Kinder auf einem Spielplatz. „Oma, sollten wir all diese Sesambündel abschütteln?“ „Wir können heute sowieso nicht damit fertig…
Jeon Yeong-seon aus Anyang in Korea