Glaube und Leben

Dies hilft Gläubigen, die hoffen, der Duft Christi zu werden, ein rechtes Glaubensleben zu führen.

Freude an der Fruchternte

Als ich klein war, waren die Felder und Reisfelder in meinem Dorf auf dem Land mein Spielplatz. Meinen Eltern zu helfen war eines der lustigsten Spiele. In der arbeitsreichen Landwirtschaftssaison lief ich mit einer Hacke oder Spitzhacke in der Hand über die Felder oder folgte meinen Eltern, wenn sie Pestizide versprühten. Wenn die Erntezeit kam, half ich ihnen, die Feldfrüchte einzufahren, die sie ein Jahr lang gut gepflegt hatten, indem sie Bohnen und scharfe Paprika pflückten oder Süßkartoffeln ausgruben. Anstatt mich müde zu fühlen, war ich einfach froh, bei meiner Mutter bleiben zu können. Wann auch immer sie zur Arbeit gingen, stand ich ihnen jedes Mal hilfsbereit zur Seite. Die mit meinen Eltern auf den Feldern und Reisfeldern verbrachte Zeit…

Park Jeong-ah aus Gimcheon in Korea

Mutter von sechs Kindern

Meine Mutter war eine sehr freundliche und ruhige Person. Bei jeder Gelegenheit las sie mir mit sanfter Stimme ein Buch vor, was mir sehr gefiel. Bis zu meinem fünften Lebensjahr wuchs ich wie eine Prinzessin auf. Dann wurde meine kleine Schwester geboren. Sie sah aus wie ein Junge, weil sie nur wenige Haare und rote Pausbacken hatte. Da mein Großvater und meine Großmutter die Geburt ihres Enkels sehnsüchtig erwartet hatten, waren sie enttäuscht, als meine Schwester zur Welt kam. Nach dem ersten Geburtstag meiner Schwester begann der Bauch meiner Mutter wieder zu schwellen. Als sie mit ihrem geschwollenen Bauch und ihrem aufgedunsenen Gesicht zu einer Veranstaltung in meinem Kindergarten kam, schämte ich mich ein wenig für sie. „Andere Mütter haben…

Eun-jin Jo aus Changwon in Südkorea

Mich hat herzlich verlangt!

Vor zwei Jahren ging ich ins Krankenhaus, weil mein Knöchel sehr stark schmerzte. Der Arzt sagte mir, dass mein Gelenk stark abgenutzt sei, und so stimmte ich nach einer ausführlichen ärztlichen Untersuchung und Beratung einem chirurgischen Eingriff zu. Ich wollte mich nach der Operation schnell wieder vollständig erholen, aber als der Tag der Operation näher rückte, hatte ich Angst, denn ich stellte mir immer wieder die Operationsszene vor und dachte sogar darüber nach, sie abzusagen. Am Tag der Operation ging ich in den Operationssaal und lag auf dem Bett, als würde ich auf den Tod warten. Wahrscheinlich weil ich solche Angst hatte, sah der Operationssaal kalt aus und sogar die weißen Kittel der Ärzte wirkten sich kalt auf mich aus.…

Kim Jong-su aus Seongnam in Südkorea

Schatzsuche

Unsere Gemeinde Gottes führte eine Straßenreinigung in der Yulha-Caféstraße durch, der belebten Gegend im Jangyu-Viertel von der Stadt Gimhae. Es ist ein Bereich, in dem eine kontinuierliche Säuberung erforderlich ist, da er von Restaurants und anderen Geschäften gesäumt ist. Schon kurz nach Beginn der Aufräumarbeiten waren die Sammelsäcke in den Händen der Familienmitglieder voll. Denn jedes Mal, wenn wir ein Abfallstück entdeckten, rannen alle gleichzeitig voller Aufregung los, hoben es auf und steckten es in die Abfallsäcke, als hätten wir einen kostbaren Schatz gefunden: „Hier! Hier drüben!“ Als ich die aufgeregten Stimmen von hier und dort hörte, lachte ich eine ganze Weile mit einer Schwester, die neben mir saß, und sagte: „Unsere Gemeindemitglieder müssen wohl die einzigen rund um den…

Lee Ji-won aus Gimhae in Südkorea

Ein gutes Beispiel

Eine mongolische Frau hat sich zur göttlichen Wahrheit bekannt. Die Schwester, die schlecht Koreanisch spricht, lernt die Kultur Zions kennen, beispielsweise wie man Gemeindemitglieder begrüßt und Gottesdienste verrichtet, indem sie uns aufmerksam beobachtet. Wenn ich mir also bewusst bin, dass sie an meiner Seite ist, spiegelt sich meine Gottesfurcht auf einmal etwas mehr als sonst in all meinen Worten und Taten wider. Da ich mich in einer Situation befinde, in der ich einem Zionsmitglied ein Vorbild sein muss, kommt mir die Lehre Jesu in den Sinn: Ein Beispiel habe ich euch gegeben, damit ihr tut, wie ich euch getan habe. Joh 13,15 Jesus gab während seiner drei Jahre im öffentlichen Dienst jeden Tag ein christliches Vorbild an die Menschheit. Auch…

Lee Ji-won aus Gimhae in Südkorea

Beginn der Straßenreinigung in Uganda durch die Förderung von Eintracht und Einheit

Die Mitglieder der Gemeinde Gottes in Kampala (Uganda) erfuhren erst durch die Zeitschrift „Die Elohisten“ von ehrenamtlichen Aktivitäten. Deshalb waren wir sehr gespannt und aufgeregt, als wir hörten, eine Aufräumaktion auch in unserer Region durchzuführen. Wir führten die Aufräumarbeiten an der Kisaasi-Straße durch, indem wir sie in einige Abschnitte teilten und jedem Team einen Abschnitt zuwiesen. Wir waren alle glücklich und konnten die Straße ordentlich säubern. Die Anwohner waren sehr überrascht, als sie sahen, dass sich die Straße in einem sauberen und einwandfrei gepflegten Zustand befand. Außerdem zeigten sie sich auch von uns beeindruckt, weil wir alle die ganze Zeit über mit einem breiten Lächeln im Gesicht zusammenarbeiteten, als wären wir ein Herz und eine Seele. Sie machten uns Komplimente…

Gemeinde Gottes in Kampala (Uganda)

Entkommen aus dem Labyrinth

Eines Tages gingen die Gemeindemitglieder im Jungerwachsenenalter zusammen in den Busaner Bürgerpark. Der umweltfreundliche Park mit verschiedenen Themen bot viele Attraktionen. Bei einem Spaziergang durch den Park fiel uns ein interessanter Ort ins Auge: Es war ein Labyrinthgarten. Es gab komplizierte Routen in verschiedene Richtungen mit Kamelienbäumen als Mauern. Wir, die jungen Erwachsenen, waren voller Neugier, durften uns auf keinen Fall die Chance entgehen lassen, ohne Zögern durch das Labyrinth zu gehen. So betraten wir sofort den Irrgarten. Wir entschieden, dass derjenige, der zuerst aus dem Labyrinth herauskommt, der Sieger beim Wettlauf sein würde. Nachdem wir uns die Labyrinth-Karte am Startpunkt genau angesehen hatten, machten wir uns gleich auf den Weg. Zuerst folgte ich kurz entschlossen der Route und erinnerte…

Ryu Mi-gyeong aus Busan in Südkorea

Ein verharzter Kiefernast ist keiner Verrottung ausgesetzt

Ein koreanischer Spruch erfreut sich großer Beliebtheit: „Ein Tiger hinterlässt nach dem Tod sein Fell, ein Mensch seinen Namen.“ Und so lässt eine ausgedorrte Kiefer viele verharzte Äste zurück. Wenn Kiefernzweige oder -äste beim starken Wind abbrechen oder stumpfe Verletzungen bzw. Platzwunden erleiden, setzen sie zähflüssige Masse „Harz“ frei. So wie eine Wunde am menschlichen Körper blutet, nach dem Stoppen des Wachstums des Blutgerinnsels eine Kruste bildet und dann der Körper eine neue Hautoberfläche aufbaut, ist Harz eine Substanz, die die Kiefern zum Verschließen von Verletzungen und zur Abwehr von Schadinsekten usw. selbst in großen Mengen absondern. Ein verharzter Kiefernast ist mit Harz getränkte und ausgehärtete Teil eines abgestorbenen Kieferbaums. Die Schwarzkiefer mit einem hohen Harzgehalt zur Pflanzenfamilie der Kieferngewächse…

Änderungsmethode: Schlüpfen Sie mal in die Schuhe des anderen!

Wenn Sie sich in die Lage eines anderen versetzen, so gibt es nichts, was Sie nicht verstehen können. Es gibt eine indianische Weisheit: „Großer Geist, bewahre mich davon, über einen Menschen zu urteilen, ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin.“ Sie bedeutet, dass Sie einen Menschen erst und nur dann verstehen können, wenn Sie sich in ihn hineinversetzen und nachspüren, wie Ihr Verhalten von ihm erlebt wird. Sogar Familienmitglieder, die im selben Haus leben, können manchmal einander nicht verstehen. Das ist natürlich, denn so wie Menschen anders aussehen, sind auch ihre Gedanken unterschiedlich. Warum also versuchen Sie nicht, sich in die Lage eines anderen zu versetzen bzw. eines anderen Perspektive einzunehmen? Hierbei handelt es sich um eine…

Zwei Kakibäume

„Welchen Baum soll ich fällen?“ Ein Gelehrter hielt eine Axt in der Hand und blickte abwechselnd auf zwei Kakibäume im Garten: Ein Baum brachte zwar viele Früchte hervor, aber kaum genießbare adstringierende Kakis, wohingegen der andere Baum süße und schmackhafte Götterfrucht trug, deren Ertrag jedoch trotz aller Anstrengungen sehr mager ausfiel. Der Gelehrte war unzufrieden mit diesen zu viel Platz einnehmenden Gartenbäumen, zumal sie relativ wenige Früchte ausbildeten, weshalb er letzten Endes beschloss, einen von den beiden Bäumen umzuhauen. Als er unentschlossen vor sich hin grübelte, kam die Frau des Gelehrten auf ihn zu und äußerte ihre Meinung dazu: „Der eine Baum bringt zwar nur einige Früchte hervor, doch eine hervorragende Kakisorte Daebongsi mit dem köstlich honigsüßen Fruchtfleisch, wobei wir…

Feste Überzeugung

Kürzlich habe ich etwas völlig Seltsames und Überraschendes erlebt: Es ging um ein im Ausland zum Verkauf angebotenes Kleid. Erstaunlicherweise nahmen die Leute die Farben dieses Kleides anders wahr. Daraufhin gab es eine Online-Debatte darüber, ob das gestreifte Farbschema des Kleides weiß-golden oder blau-schwarz sei. Als ich das Kleid auf dem Bildschirm betrachtete, fragte ich mich, warum es überhaupt Meinungsverschiedenheiten darüber gab, denn das Kleid sah in meinen Augen zweifellos weiß-golden aus. Ich zeigte es meinem Mann, weil ich nicht im Geringsten daran zweifelte, dass er genauso wie ich die Farben Weiß und Gold wahrnehmen würde, aber seine Antwort lautete nun ganz anders: „Ich sehe das Kleid blau-schwarz.“ Einen Moment lang traute ich meinen Ohren nicht und warf noch einmal…

Shin Mi-ae aus Seoul in Südkorea

Anders und falsch

In Korea gelten Krähen als Pechvögel, in England jedoch als Glücksbringer. Die Japaner halten beim Essen ihre Reisschüssel mit einer Hand, aber in vielen anderen Ländern lässt man sie auf dem Tisch. In manchen Staaten fahren die Fahrzeuge auf der linken Straßenseite und in anderen auf der rechten. Sehr viele Länder benutzen bei einer Mahlzeit Messer und Gabel, während andere ein Paar Essstäbchen als Tischbestecke dazu verwenden oder mit bloßen Händen essen. Die Völker rund um den ganzen Globus haben unterschiedliche Sprachen, Klimazonen, geografische Merkmale, historische Hintergründe und Nahrungsmittel. Ebenso unterscheiden sich die Kulturen von einem Land zum anderen. Man kann nicht sagen, dass eine bestimmte Seite diesbezüglich falschliegt. Ebenso sehen alle Menschen anders aus. Und der jeweilige Unterschied wird…

Mutterliebe für Lansdowne

Wir schmiedeten einen Plan für eine Straßenreinigung in der Gegend von Lansdowne, einem Vorort in Kapstadt, Südafrika. Zuerst suchten wir die Abfallwirtschaftsabteilung des Stadtrats auf, um eine Genehmigung dafür zu erhalten. Nach einer kurzen Begrüßung zeigten wir einem Stadtratsmitglied anhand des Vorstellungsvideos der Gemeinde Gottes, was für eine Organisation wir sind, wobei der Volksvertreter die ganze Zeit aus dem Staunen nicht herauskam. „Ihre Gemeinde Gottes leistet viel Gutes. Ich freue mich von ganzem Herzen, Sie kennengelernt zu haben.“ Als wir zum ersten Mal die für die Abfallwirtschaft zuständige Abteilung anriefen, dachte sie, es handle sich um eine kleine Gruppe, und wollte uns daher eine kurze Straßenstrecke zuteilen. Aber nachdem der Abgeordnete unser Infovideo angeschaut hatte, war ihm unsere Straßensäuberungsaktion doch…

Gemeinde Gottes in Kapstadt, Südafrika

Ornamente auf dem feinen Leinen

Vor kurzem war ich auf einer Hochzeit. Die Braut in einem reinweißen Kleid war so schön wie eine Prinzessin in einem Film. Sobald die Hochzeitszeremonie begann, legte der galante Bräutigam mit zügigen Schritten den Weg zum Traualtar zurück, woraufhin seine bezaubernde Braut in Erscheinung trat. Die Schmuckstücke zum Hochzeitsgewand glänzten im hellen Licht. Als ich jedes Ornament betrachtete, das je nach den Bewegungen der Braut in allen Farben strahlte und schillerte, blickte ich sie mit unverhohlener Bewunderung an: „Wie schön sie ist!“ Plötzlich kam mir ein Bibelvers in den Sinn: Die Gerechtigkeit der Heiligen ist das Ornament des Kleides aus feinem Leinen für Himmelsmutter bzw. die Frau des Lammes (Offb 19,7-8). Ich schaute auf mich selbst zurück zur Feststellung, ob…

Kim Nam-su aus Seoul in Südkorea

Entdecken Sie die verborgenen Stärken Ihrer Familie!

Während Sie in einer engen, vertrauten Beziehung mit Ihren liebevollen Familienangehörigen leben, treten unvermeidbar einige Schwächen bei ihnen auf. Und wenn Sie nur auf ihre Schwachstellen schauen, verbergen Sie vielleicht Ihren Unmut darüber nicht. Aber falls Sie ihre Stärken für größer halten als ihre Schwächen, wird ganz bestimmt ein ernst gemeintes herzliches „Dankeschön“ über Ihre Lippen kommen. Entdecken Sie diesen Monat mit weit aufgerissenen Augen 50 Stärken jedes einzelnen Familienmitglieds. Betrachten Sie andere aus einer geduldigen, wohlwollenden Gesinnung und Herzenshaltung heraus, so können Sie sich ihrer bis jetzt verborgenen Stärken bewusst werden, durchdrungen von der festen Überzeugung, dass Sie mit so guten Menschen zusammenleben. Tipps Tipps zum Erkennen der verborgenen Stärken von Familienangehörigen Behalten Sie Ihre Familie mit Interesse im…

Richten Sie Ihren Fokus auf das Positive und Gute in der Familie!

„Das Kind ist zu oft unkonzentriert und abgelenkt.“ „Ich mache mir Sorgen, dass mein Kind wie ein schwankendes Rohr im Wind ist.“ „Meine Frau ist zwar in allem perfekt, aber zu stur und eigensinnig.“ „Mein allergrößter Herzenswunsch: Mein Mann würde sein hitziges Temperament im Zaum halten.“ „Mein jüngerer Bruder ist in der Tat von der Habsucht und Gier durchdrungen!“... Wenn wir über unsere Familienmitglieder sprechen, weisen wir oft eher auf ihre Mängel hin oder darauf, womit wir unzufrieden sind, als auf ihre Stärken. Auf der Welt gibt es keinen einzigen Menschen, der nur Vorzüge oder Nachteile hat. Alle Menschen sind unvollkommen und haben Schwächen und Stärken. Allerdings neigt das menschliche Gehirn dazu, vor allem negative und schlechte Eigenschaften in den…

Gute Energie des Freiwilligendienstes

Am Tag vor der Straßenreinigung in der Kleinstadt Namyang fühlte sich mein Körper schwer an und Kopfschmerzen plagten mich; es schien zwar, als hätte ich mich erkältet, aber ich wollte solch eine günstige Gelegenheit nicht verpassen, nach langer Zeit endlich mal wieder Freiwilligendienst zu leisten. Als ich am nächsten Tag zu dem vereinbarten Treffpunkt kam und die gelbe Weste anlegte, spürte ich eine seltsame Welle magischer Energie in mir aufsteigen. Da es der Tag war, an dem ein Fünf-Tage-Markt in Namyang stattfand, wimmelte es dort nur so von Menschen und die Straßen waren mit Unmengen von Abfall und Müll übersät. Während wir Müll - meistens in gebückter Haltung - sammelten, lief mir der Schweiß den Rücken herunter. Eine ab und…

Hong Hyeon-ja aus Hwaseong in Südkorea

Liebe ist, immer einen Weg zu finden und nie aufzugeben

Mehrere Jahre lang suchte ich zwar meiner Familie und meinen Freunden unermüdlich und geduldig die Heilsbotschaft zu vermitteln, aber sie stellten sich stets taub, stumm und blind mir gegenüber. Da ich - gemäß der Prophezeiung der Bibel junge Erwachsene wie der Tau aus dem Schoß der Morgenröte - lange Zeit keine Früchte hatte, machte ich mir große Sorgen, weil ich mich schließlich als ein fruchtloser Herbstbaum entpuppen könnte. Dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Das Allerwichtigste bei der Rettung einer Seele! Als ein Evangelisationsfestival letzten Sommer in vollem Gange war, traf ich eine Frau beim Spaziergang mit ihrem Hund an der Leine. Die Glaubensschwester, die bei mir war, und ich begrüßten sie ganz freundlich, und auf meine…

Noh Min-ah aus Anyang in Südkorea

An der Schwelle zum Tod

„Jetzt scheine ich von dem Geist echter Bereitschaft durchdrungen zu sein, alle einst getroffenen Menschen zu lieben und ganz herzlich in meine Arme zu schließen. Erst als es an der Zeit war, mich angesichts des nahen Todes von meinen Herzensgeliebten zu verabschieden, da kam mir die Erkenntnis: ‚Das Leben ist ein Geschenk und Glück. Und jeder Moment kann eine Zeit des Glücks sein.‘“ Ein 28-jähriger Mann, der wegen des Verdachts der politischen Dissidenz in der Todeszelle saß, hatte fünf Minuten Zeit, zum allerletzten Mal einen Rückblick auf sein bisheriges Leben auf Erden zu werfen. Da ihm nun unmittelbar die Hinrichtung drohte, war selbst der kalte Winterwind nicht rau, wobei sich die auf seine nackten Füße übergreifende Kälte des Bodens auch…

Bedeutung einer guten Tat

Wir machten uns Sorgen, als der Tag unserer Freiwilligenarbeit näher rückte, weil es aus Mangel an Freiwilligen eventuell ein kleines Problem geben könnte. Am vereinbarten Tag versammelten sich jedoch viel mehr Gemeindemitglieder als erwartet, die selbst bei heißem und schwülem Wetter voller Begeisterung die Aufräumarbeiten durchführten. Während wir jede Ecke und jeden Winkel des Parks in Harare säuberten, erschienen viele Passanten und gingen an uns vorbei. Und wir stellten kurz unsere Gemeinde Gottes denen vor, die auf uns zukamen mit der Frage, woher wir kämen, um mit solch einer offenen, strahlenden Miene unter der sengenden Sonne gemeinsam Müll und Abfall vom Boden aufzusammeln. Ein Mitglied des Stadtrates, das uns die Reinigung des Geländes beauftragt hatte, sagte voller Bewunderung: „Ich habe…

Gemeinde Gottes in Harare (Simbabwe)